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Statistik Schweiz

Atlas über das Leben nach 50

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Die Lebenserwartung bei der Geburt ist für Frauen im Kanton Basel Stadt um zweieinhalb Jahre geringer (81,6 Jahre) als im Kanton Genf (84 Jahre). Bei den Männern ist der Unterschied zwischen Appenzell Innerrhoden (75 Jahre) und Nidwalden (79 Jahre) noch grösser.
Wanner, Peng Fei und Cotter (1997) haben für den Zeitraum 1988 bis 1993 die kantonal divergierende Lebenserwartung ab Geburt erfasst und die Unterschiede anhand der Todesursachen interpretiert. So lassen sich die festgestellten kantonalen Unterschiede in der Lebenserwartung zum Teil dadurch erklären, dass in den Kantonen Tessin (Männer) und Basel Stadt (Frauen und Männer) von 1988 bis 1993 eine überdurchschnittlich hohe Sterblichkeit infolge Kreislauferkrankungen registriert wurde. Gleichzeitig war diese Ursache in mehreren Kantonen der Westschweiz in unterdurchschnittlichem Masse für Todesfälle verantwortlich. Ein weiterer Erklärungsansatz ist die überdurchschnittlich hohe Sterblichkeit durch Unfälle/unnatürliche Todesursachen in Bergregionen - Freiburg, Wallis, Graubünden (Männer). Die Immunschwächekrankheit AIDS hat zusätzlich zum Anstieg der Sterblichkeitsrate der 20- bis 64-Jährigen beigetragen, hauptsächlich in den städtischen Kantonen (Männer und Frauen) und allen Kantonen der Westschweiz (Männer).

Definition


Lebenserwartung bei der Geburt: Durchschnittlich zu erwartende Lebensdauer einer Personengruppe zum Zeitpunkt der Geburt.
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
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