Atlas über das Leben nach 50
Lebenserwartung und Gesundheit
Autorin: Edith Guilley
Im folgenden Kapitel zum Thema Lebenserwartung und Gesundheit behandeln wir eine Auswahl von Fragestellungen im Zusammenhang mit Gesundheit. Zunächst befassen wir uns mit der Lebenserwartung. Die Publikation "Alter und Generationen: Das Leben in der Schweiz ab 50 Jahren" zeichnet neben der Entwicklung der Lebenserwartung in der Schweiz seit Ende des 19. Jahrhunderts auch auf, wie die tiefe Sterblichkeitsrate zustande kommt und welche Etappen diese Entwicklung durchlaufen hat. Im vorliegenden Atlas werden wir die Geografie der Lebenserwartung im Jahr 2000 erörtern und Erklärungen für die fehlende Homogenität zwischen den einzelnen Kantonen liefern. Bezüglich der höheren Lebensqualität im Alter geht die erwähnte Publikation davon aus, dass die Anzahl der gebrechensfreien Jahre nach dem 65. Altersjahr zunimmt. Anschliessend werden zwei Gebrechlickeitsindikatoren von Betagten im kantonalen Vergleich dargestellt: Ernährung und körperliche Betätigung. Schlechte Essgewohnheiten und mangelnde physische Aktivität führen bei Betagten in der Tat zu Gebrechlichkeit und damit zu einem erhöhten Risiko, im hohen Alter Behinderungen zu erleiden, selbst bei nur geringen äusseren Einwirkungen. Dabei ist besonders das Risiko einer Hüftfraktur zu erwähnen. Eine Genfer Studie hat sich eingehend mit dem Thema befasst, um die sozioökonomischen Ursachen für die Unterschiede innerhalb der Quartiere der Stadt herauszufiltern.
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010






