Atlas über das Leben nach 50
Unterkünfte/Wohnungen ohne Küche sind ein Indikator für den Wohnkomfort, auch wenn deren Anteil (ohne Küche, aber allenfalls mit Kochgelegenheit) gesamtschweizerisch heutzutage nur noch gering ausfällt. Dabei ergeben sich relativ deutliche kulturelle Unterschiede: Wohnungen ohne Küche kommen häufiger in den ländlichen alpinen Gebieten als in der übrigen Schweiz vor. Beim Vergleich der Karten kann festgestellt werden, dass das Vorkommen solcher Wohnverhältnisse sich mit zunehmendem Alter in die südlichen Landesgebiete verlagert.
Die Westschweiz verzeichnet in den Alpen, Voralpen und am Jurafuss um Nyon höhere Werte als das Schweizer Mittel, das bei 3% liegt. Das Tessin und Graubünden verzeichnen noch höhere Raten. Es gibt also je nach Sprachregion erhebliche Unterschiede bei diesem Indikator. Rein zahlenmässig indessen kommen Wohnungen ohne Küche überall vor.
Die geografische Verteilung ergibt in etwa das gleiche Bild für Haushalte unter 50-Jähriger: Knapp ein Viertel der Wohnungen im Tessin und in Graubünden und ein Zehntel der Wohnungen in der Westschweiz (Stadt und Land) haben keine Küche. In absoluten Zahlen gesehen hingegen ergibt sich eine gleichmässige Verteilung.
Die über 49-jährigen Erwerbstätigen, die in dieser Art Wohnung leben, verteilen sich wie folgt: im Tessin und in Oberbünden einer von fünf und in der Westschweiz durchschnittlich einer von zehn. Es handelt sich um verschwindend geringe Zahlen. Sie zeigen aber deutlich auf, dass diese dürftige Wohnform in der Deutschschweiz kaum existiert.
In der Deutschschweiz haben praktisch alle Wohnungen von Personen im dritten Lebensalter eine Küche, während fast ein Fünftel dieser Altersgruppe im Tessin über keine Küche verfügt. Gesamtschweizerisch beläuft sich die Rate auf sehr geringe 2,6%. Die Haushalte von 65- bis 79-Jährigen in Graubünden (vor allem im Hochgebirge), dem Genferseegebiet sowie in den Kantonen Jura und Neuenburg sind weniger von einer fehlenden Küche betroffen als diejenigen im Waadtländer Jura und in den Westschweizer Voralpen und Alpen. Die absoluten Zahlen sind äusserst gering, doch aus den Prozentsätzen lassen sich die Unterschiede herauslesen.
Der Tessin, der Waadtländer Jura und in geringerem Masse das französischsprachige Wallis stechen durch fehlende Küchen in Wohnungen von Hochbetagten hervor. Die Anzahl dieser Haushalte ist aber äusserst gering. In der Deutschschweiz kommen solche Haushalte praktisch nicht vor, ausser in sehr geringem Masse in den Berggebieten.
Die Westschweiz verzeichnet in den Alpen, Voralpen und am Jurafuss um Nyon höhere Werte als das Schweizer Mittel, das bei 3% liegt. Das Tessin und Graubünden verzeichnen noch höhere Raten. Es gibt also je nach Sprachregion erhebliche Unterschiede bei diesem Indikator. Rein zahlenmässig indessen kommen Wohnungen ohne Küche überall vor.
Die geografische Verteilung ergibt in etwa das gleiche Bild für Haushalte unter 50-Jähriger: Knapp ein Viertel der Wohnungen im Tessin und in Graubünden und ein Zehntel der Wohnungen in der Westschweiz (Stadt und Land) haben keine Küche. In absoluten Zahlen gesehen hingegen ergibt sich eine gleichmässige Verteilung.
Die über 49-jährigen Erwerbstätigen, die in dieser Art Wohnung leben, verteilen sich wie folgt: im Tessin und in Oberbünden einer von fünf und in der Westschweiz durchschnittlich einer von zehn. Es handelt sich um verschwindend geringe Zahlen. Sie zeigen aber deutlich auf, dass diese dürftige Wohnform in der Deutschschweiz kaum existiert.
In der Deutschschweiz haben praktisch alle Wohnungen von Personen im dritten Lebensalter eine Küche, während fast ein Fünftel dieser Altersgruppe im Tessin über keine Küche verfügt. Gesamtschweizerisch beläuft sich die Rate auf sehr geringe 2,6%. Die Haushalte von 65- bis 79-Jährigen in Graubünden (vor allem im Hochgebirge), dem Genferseegebiet sowie in den Kantonen Jura und Neuenburg sind weniger von einer fehlenden Küche betroffen als diejenigen im Waadtländer Jura und in den Westschweizer Voralpen und Alpen. Die absoluten Zahlen sind äusserst gering, doch aus den Prozentsätzen lassen sich die Unterschiede herauslesen.
Der Tessin, der Waadtländer Jura und in geringerem Masse das französischsprachige Wallis stechen durch fehlende Küchen in Wohnungen von Hochbetagten hervor. Die Anzahl dieser Haushalte ist aber äusserst gering. In der Deutschschweiz kommen solche Haushalte praktisch nicht vor, ausser in sehr geringem Masse in den Berggebieten.
Definitionen
Wohnung: Gemäss Definition der Volkszählung 2000 ist unter "Wohnung" zu verstehen: Alle Räume, die einem Privathaushalt als Unterkunft zur Verfügung stehen und eine Küche oder Kochgelegenheit umfassen. Es kann nur einen Haushalt pro Wohnung geben, was im Vergleich mit der Erhebung von 1990 eine Neuerung darstellt.
Betagtenhaushalt: Privathaushalt, in dem mindestens eine über 64-jährige Person lebt. In diesem Kapitel werden Betagtenhaushalte nach dem Alter des ältesten Haushaltvorstandes eingeteilt.
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
