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Statistik Schweiz

Atlas über das Leben nach 50

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Die über 49-Jährigen wohnen zunehmend paarweise, ohne Kinder (siehe Grafik). Im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts hat die Anzahl derer, die mit dem Partner allein zusammen wohnen, kontinuierlich zugenommen, besonders unter den 65- bis 79-Jährigen. Die Zunahme verlief hingegen bei den Personen im Vorrentenalter etwas weniger stark ansteigend: Die längere Lebensdauer von Frauen und Männern verlängert zwar das Leben zu zweit, aber die Zerbrechlichkeit der Partnerschaften hat nun auch bei den über 49-Jährigen eingesetzt.
Anteil der über 49-jährigen Paare
Das paarweise Zusammenleben hat gesamtschweizerisch gesehen zwar zugenommen, aber in unterschiedlichen Rhythmen. So verzeichnen die Kantone Waadt, Genf und Glarus vergleichsweise unterdurchschnittliche Zuwachsraten, während in den Städten Zürich und Biel und einigen anderen Gebieten, hauptsächlich im Kanton Waadt, Rückwärtsbewegungen festzustellen waren. Die Bedeutung des Alterns zu zweit unterliegt einem Nord-Süd-Gefälle und widerspiegelt die beiden gegensätzlichen Lebenshaltungen: Einerseits die familienintensiven Gebiete und andererseits der überwiegende Anteil von Einpersonenhaushalten, wobei deutlich weniger ausschliessliche Paarhaushalte älterer Personen im Tessin, in Genf und im Wallis anzutreffen sind. Während des letzten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts konnte in den Grossstädten eine Verringerung der Anzahl paarweise zusammenwohnender Pensionierter festgestellt werden; in den Städten dominierte die Wohnform der Einpersonenhaushalte.
Zuletzt aktualisiert am: 03.12.2010
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