Atlas über das Leben nach 50
Die Grösse der Betagtenhaushalte * nimmt in der gesamten Schweiz ab. Dies trifft ebenso auf Haushalte im Allgemeinen zu. Während der letzten 30 Jahre des 20. Jahrhunderts hat sich die durchschnittliche Anzahl der Personen pro Haushalt von knapp 2 Personen (1,9) auf 1,5 verringert. 1970 und 2000 ergeben gesamtschweizerisch gesehen ein relativ einheitliches Bild, wobei heute immer noch punktuell grössere Haushalte in gewissen Gebieten zu finden sind. 1970 tauchten erstmals Gebiete mit kleineren Haushalten auf. Zwar sind die Haushalte generell geschrumpft, aber die geburtenstarken Gebiete Zentral- und Ostschweiz, Kanton Freiburg (Sensebezirk), Oberwallis sowie Oberrhein konnten ihre im gesamtschweizerischen Vergleich grösseren Haushalte beibehalten. Hingegen finden sich ab 1970 vor allem in den reformierten Westschweizer Kantonen kleinere Haushalte. Im folgenden Jahrzehnt haben sich dann Kleinhaushalte in allen Grossstädten ausgebreitet, danach im Genferseegebiet im Zuge seiner wachsenden Verstädterung; im Jahr 2000 war bereits praktisch das ganze Land betroffen. In den Städten war der Trend hin zu Kleinhaushalten am wenigsten ausgeprägt (siehe Karte über die Entwicklungen 1970 - 2000).
Die allgemeine Verbreitung von Kleinhaushalten widerspiegelt die aktuelle Tendenz, im Rentenalter zu zweit und im Hochbetagtenalter in der Regel alleine zu wohnen. Gemeinsam mit anderen Personen einen Haushalt zu führen, wird mit zunehmendem Alter immer unwahrscheinlicher (siehe folgende Grafik).
Die allgemeine Verbreitung von Kleinhaushalten widerspiegelt die aktuelle Tendenz, im Rentenalter zu zweit und im Hochbetagtenalter in der Regel alleine zu wohnen. Gemeinsam mit anderen Personen einen Haushalt zu führen, wird mit zunehmendem Alter immer unwahrscheinlicher (siehe folgende Grafik).
- * Privathaushalte mit mindestens einer Person über 64.
Zuletzt aktualisiert am: 03.12.2010

