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Statistik Schweiz

Atlas über das Leben nach 50

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Der Anteil der Kinder und Jugendlichen unter 20 Jahren ist in den Städten und im Tessin besonders tief. Hingegen weist die Zentralschweiz und der Kanton Freiburg noch einen bedeutenden Anteil dieses Segments auf. Zurückzuführen ist dies, zumindest bis in die 1980er-Jahre, auf eine hohe Geburtenhäufigkeit.
Im Gegensatz zu den Kindern ist ein verhältnismässig grosser Anteil junger Erwachsener in den Städten und ein geringerer Anteil in den umliegenden Agglomerationen anzutreffen. Im Jurabogen und in einigen Randgebieten des Kantons Graubünden ist der Anteil der 20- bis 49-Jährigen auf Grund der fehlenden beruflichen Möglichkeiten gering.
Die 50- bis 64-Jährigen gehören zur ersten Generation der Babyboomer. Die Wohnsitzmobilität dieser Gruppe hat sich in den 1960er- und 1970er-Jahren in einer Wohnortverschiebung von den Städten in die Peripherien niedergeschlagen. Deswegen ist diese Altersgruppe heute im Einzugsgebiet der grossen Städte überrepräsentiert. Dies trifft besonders auf die Region Zürich zu.
Regionen mit einer hohen internen Emigration oder einer tiefen Geburtenhäufigkeit verzeichnen die höchsten Anteile an 65- bis 79-jährigen Pensionierten. Dies trifft in rückwanderungsbetroffenen Regionen (Personen, die nach ihrem Erwerbsleben von andernorts zurückkehren) noch in stärkerem Ausmass zu. Ein Beispiel dafür sind die Kantone Tessin und Jura.
Die Regionen mit einem grossen Anteil an Personen über 80 Jahren weisen im Wesentlichen die gleichen Merkmale auf wie die vorhin beschriebenen Regionen. Dennoch lässt sich eine Konzentration dieser Bevölkerungsgruppe in grossen urbanen Zentren, vor allem in der Deutschschweiz, feststellen.
feststellen.
Zuletzt aktualisiert am: 03.12.2010
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