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Statistik Schweiz

Atlas über das Leben nach 50

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Der Erneuerungsindex ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der Anzahl unter 20-Jähriger und der Anzahl über 64-Jähriger. Dieser Index lag 1970 weit über dem heutigen Wert: Auf eine über 64-jährige Person kamen noch 2,7 Jugendliche. Die höchsten Werte waren im Wallis, in der Zentralschweiz und in der Nordschweiz zu verzeichnen.
Der Rückgang der Anzahl Kinder und Jugendlicher als Folge der seit 1965 rückläufigen Geburten pro Frau betrifft alle Regionen der Schweiz. Dennoch verzeichnen einige Gemeinden im Einzugsgebiet von Genf und Zürich einen höheren Anteil an Kindern und Jugendlichen im Verhältnis zu den über 64-Jährigen (siehe Karten 1980 und 1990). Hingegen ist der Anteil der über 64-Jährigen in den Peripherien Tessin und Jura höher als jener der unter 20-Jährigen.
Der Erneuerungsindex ist in den städtischen Zentren Zürich, Genf und Basel und den jeweiligen Agglomerationen unterschiedlich. So lässt sich in den Städten ein besonders tiefer Wert feststellen, da die Anzahl der Kinder und Jugendlichen dort eher gering ist, während der Wert in den Agglomerationen höher ausfällt.
Die Volkszählung 2000 bestätigt die zehn Jahre zuvor beobachteten Tendenzen, wobei in bestimmten Regionen im Tessin, in Bern und im Jura ein geringer Anteil Kinder und Jugendlicher leben. In den grossen Städten werden immer noch extrem tiefe Quotienten registriert.

Definition


Der Index der Bevölkerungserneuerung ergibt sich, indem die Anzahl der 0- bis 19-Jährigen durch die Anzahl der über 64-Jährigen dividiert wird.
Zuletzt aktualisiert am: 03.12.2010
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