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Statistik Schweiz

Atlas über das Leben nach 50

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1970, einige Jahre nach dem Ende der Babyboomjahre also, war der prozentuale Anteil der Kinder und Jugendlichen (0 - 19 Jahre) an der Erwerbsbevölkerung (20 - 64 Jahre) mit 53% in der Schweiz besonders hoch. Relativ wenig Kinder und Jugendliche lebten in den Städten, weil die Familien in die Peripherie gezogen sind und sich Studierende sowie neu in den Arbeitsmarkt eingetretene Personen in den Städten niedergelassen haben.
Mit dem Rückgang der Geburtenhäufigkeit zwischen 1970 bis 1980 ging auch der Jugendquotient in den meisten Regionen der Schweiz zurück. Eine Ausnahme bildeten gewisse Gemeinden in der Zentralschweiz, der Ostschweiz und im Wallis. Die Unterschiede zwischen Stadt und Land blieben indes sehr ausgeprägt.
1990 setzte sich dann endgültig die Tendenz eines rückläufigen Jugendquotienten durch: Nicht nur in den grossen Ballungszentren, sondern auch in deren Einzugsgebieten war nun ein schwacher Jugendquotient zu beobachten. Einzig einige Regionen der Zentralschweiz konnten einen Anteil von knapp 50% halten, was aber immer noch deutlich unter der 10 Jahre zuvor gemessenen Quote liegt.
Obwohl der Anteil der Kinder und Jugendlichen im Verhältnis zum Anteil der 20- bis 64-Jährigen von 1990 bis 2000 in der ganzen Schweiz weiter gesunken ist, konnte in einigen Regionen, wie im ländlichen Teil des Kantons Waadt zwischen Lausanne und Yverdon (Gros-de-Vaud), ein leichter Anstieg dieses Indikators verzeichnet werden. Dies ist hauptsächlich durch den Rückgang der Bevölkerungsgruppe der 20- bis 64-Jährigen in diesen Peripheriegebieten zu erklären.

Definition


Der Jugendquotient ergibt sich aus dem quantitativen Verhältnis zwischen den 0- bis 19-Jährigen und den 20- bis 64-Jährigen.
Zuletzt aktualisiert am: 03.12.2010
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