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Statistik Schweiz

Atlas über das Leben nach 50

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Bezüglich des Anteils älterer Personen, die in einem Alters- und Pflegeheim wohnen, und deren Durchschnittsalter sind in der Schweiz kantonal beträchtliche Unterschiede festzustellen: In den Kantonen mit dem höchsten Anteil an Heimbewohnern ist das Heimeintrittsalter niedriger. Diese Kantone sind generell in der Deutschschweiz zu finden, das heisst in der Zentral- und Ostschweiz (Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Zug, Schwyz, Schaffhausen, Obwalden, Luzern, St. Gallen). Diese Kantone verfügen folgerichtig über mehr Pflegeheimbetten für ihre Hochbetagten. In den Westschweizer Kantonen (Waadt, Wallis, Freiburg, Genf), in der Nordschweiz (Jura, Solothurn, Basel-Stadt, Basel-Land) und in Graubünden hingegen ist der Heimbewohneranteil geringer und die Bewohner sind betagter, da die Betreuung und Pflege von älteren Personen zu Hause gefördert wird. In diesen Kantonen werden vermehrt Spitex-Leistungen in Anspruch genommen. Eine Ausnahme bildet der Kanton Obwalden. Hier findet man einen sehr hohen Anteil an Hochbetagten, die Betreuung und Pflege zu Hause erhalten, und gleichzeitig einen der höchsten Heimbewohneranteile (siehe Grafik).
Grafik (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster

Definition


Alters- und Pflegeheime: Das Bundesgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung versteht unter dem Oberbegriff Pflegeheim all jene Anstalten, Einrichtungen oder ihre Abteilungen, die der Pflege und medizinischen Betreuung sowie der Rehabilitation von Langzeitpatienten dienen (Mösle, 2001) .
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
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