Seite drucken | Fenster schliessen
Statistik Schweiz

Atlas über das Leben nach 50

You don't have installed a Flash Player!

Download Adobe Flash Player Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.
Die Lebenserwartung zu Hause ergibt sich aus der Kombination der beiden vorhin dargestellten Indikatoren: Lebenserwartung und Anteil an Pflegeheimbewohnern. Da Männer weniger häufig in Heimen leben, lässt sich aus der kantonal unterteilten Karte über die Lebenserwartung zu Hause von Männern deren Lebenserwartung nach geografischen Kriterien ablesen (siehe Karte: Erwartung mit 65 Jahren). Dies trifft hingegen für die Frauen nicht zu: In der Zentral- und Ostschweiz sowie in Freiburg wohnen Frauen weniger lange zu Hause als in den anderen Kantonen, weil sie früher in ein Heim oder andere Institution eintreten. Die geografische Verteilung ist aus den Karten: Über 79-jährige Bewohner und Durchschnittsalter ersichtlich.
Die durchschnittliche Anzahl der in einer Institution verbrachten Lebensjahre wird geschätzt, indem die Lebenserwartung zu Hause von der gesamten Lebenserwartung abgezogen wird. Die Aufenthaltsdauer in einer Institution ist also beträchtlichen regionalen Unterschieden unterworfen. Die längsten Aufenthaltszeiten finden sich in Appenzell Ausserrhoden (1,4 Jahre bei den Männern) und Zug (3,9 Jahre bei den Frauen). Unter den Kantonen mit den kürzesten Aufenthaltszeiten sind Basel-Stadt, Solothurn, Waadt (0,6 Jahre bei den Männern) und Jura (1,6 Jahre bei den Frauen).

Definition


Lebenserwartung zu Hause mit 65: Mittlere Anzahl Jahre, die einer Gruppe von Individuen nach Erreichen des Alters von 65 Jahren noch in einem Privathaushalt zu leben bleibt.
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
Seite drucken | Fenster schliessen