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Statistik Schweiz

Atlas über das Leben nach 50

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Die Erwerbsbeteiligung der auf die Pension zugehenden Männer (50- bis 64 Jährige) muss aus zwei Blickwinkeln betrachtet werden: einerseits aus dem Blickwinkel der Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Erwerbspersonen und der wirtschaftlichen Situation, und andererseits aus dem Blickwinkel der Wanderungsströme jener Personen, die ihre Erwerbstätigkeit aufgegeben haben. Die Erwerbsbeteiligung in dieser Personengruppe tendierte zwischen 1970 (schweizweit 93,2% männliche Erwerbspersonen) und dem Jahr 2000 (84,6%) nach unten.
1970 fielen zwei Schweizer Regionen mit speziellen Profilen auf: Erstens das Tessin mit einer tiefen Erwerbsbeteiligung der 50- bis 64-jährigen Männer, während der Rest der Schweiz mit Ausnahme einiger Westschweizer Bezirke hohe Quoten aufwies. Die im Vergleich zum Schweizer Mittel eher tiefen Werte im Tessin waren - wie es auch heute noch der Fall ist - auf die Rückwanderung gegen Ende des Erwerbslebens oder anlässlich der Pensionierung zurückzuführen, welche diesen Kanton prägen.
Zwischen 1980 und 1990 waren wenige Veränderungen im Erwerbsprofil der 50- bis 64-jährigen Männer zu beobachten. Erst in den Neunzigerjahren war dann ein signifikanter Rückgang zu beobachten.
Dieser Rückgang betraf grundsätzlich die gesamte Schweiz und steht mit den Restrukturierungen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen im Zusammenhang. In der Westschweiz, in den peripheren Regionen sowie in der Region Basel war er jedoch ausgeprägter. Demgegenüber verzeichneten die Ostschweiz und der Kanton Bern noch im Jahr 2000 hohe Erwerbsquoten unter den 50- bis 64-jährigen Männern.

Definition


Erwerbsbeteiligung: Anzahl Erwerbspersonen (erwerbstätig oder auf Stellensuche), dividiert durch die Gesamtbevölkerung.
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
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