Atlas über das Leben nach 50
1970 sind weniger als 4 von 10 Frauen einer Erwerbstätigkeit nachgegangen. Es handelte sich dabei grösstenteils um Frauen ohne familiäre Aufgaben oder mit bereits eingeschulten Kindern. Die traditionelle Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, nämlich Haushalt und Kindererziehung für die Frauen und Erwerbstätigkeit für die Männer, war noch weit verbreitet und ausgeprägt, vor allem in den Berggebieten im Wallis und der Zentralschweiz, im Tessin sowie im Kanton Freiburg.
Zwischen 1970 und 1980 ist die Erwerbsbeteiligung bei den 50- bis 61-jährigen Frauen praktisch im ganzen Schweizer Mittelland angestiegen. In der Zentralschweiz und im Wallis dagegen ist die Quote eher tief geblieben.
Der Trend zur Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit bzw. dem Verbleiben auf dem Arbeitsmarkt bei über 50-jährigen Frauen hat sich zwischen 1980 und 1990 fortgesetzt. Damit ist eine Änderung in den räumlichen Unterschieden einhergegangen. So konnte in den 1980er-Jahren eine Trendwende der in den 1970er-Jahren gemachten Feststellung beobachtet werden: in den 1970er-Jahren war in den ländlichen Gebieten ein grösserer Anteil von Frauen als in den städtischen Gebieten erwerbstätig, was wahrscheinlich auf die Arbeitstätigkeit in der Landwirtschaft zurückzuführen war.
1990 verzeichneten die Regionen Genf und Zürich den höchsten Anteil an erwerbstätigen Frauen.
Zwischen 1990 und 2000 stieg der Erwerbsbeteiligung der 50- bis 61-jährigen Frauen am schnellsten an. Die in den 1940er-Jahren geborenen Frauen konnten in der Tat von einem höheren Bildungsniveau profitieren als die früher geborenen. Sie haben den Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit rasch umgesetzt und befinden sich, zumindest teilweise, in einer Lebenssituation (allein erziehend usw.), die eine Erwerbstätigkeit erforderlich macht. Die Regionen Zürich und Bern verzeichnen die höchsten Erwerbsbeteiligungen. Die tiefsten Quoten werden im Tessin registriert, wo noch traditionellere Ansichten über das Familienleben herrschen, was vielleicht auf die Nähe zu Italien zurückzuführen ist.
Zwischen 1970 und 1980 ist die Erwerbsbeteiligung bei den 50- bis 61-jährigen Frauen praktisch im ganzen Schweizer Mittelland angestiegen. In der Zentralschweiz und im Wallis dagegen ist die Quote eher tief geblieben.
Der Trend zur Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit bzw. dem Verbleiben auf dem Arbeitsmarkt bei über 50-jährigen Frauen hat sich zwischen 1980 und 1990 fortgesetzt. Damit ist eine Änderung in den räumlichen Unterschieden einhergegangen. So konnte in den 1980er-Jahren eine Trendwende der in den 1970er-Jahren gemachten Feststellung beobachtet werden: in den 1970er-Jahren war in den ländlichen Gebieten ein grösserer Anteil von Frauen als in den städtischen Gebieten erwerbstätig, was wahrscheinlich auf die Arbeitstätigkeit in der Landwirtschaft zurückzuführen war.
1990 verzeichneten die Regionen Genf und Zürich den höchsten Anteil an erwerbstätigen Frauen.
Zwischen 1990 und 2000 stieg der Erwerbsbeteiligung der 50- bis 61-jährigen Frauen am schnellsten an. Die in den 1940er-Jahren geborenen Frauen konnten in der Tat von einem höheren Bildungsniveau profitieren als die früher geborenen. Sie haben den Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit rasch umgesetzt und befinden sich, zumindest teilweise, in einer Lebenssituation (allein erziehend usw.), die eine Erwerbstätigkeit erforderlich macht. Die Regionen Zürich und Bern verzeichnen die höchsten Erwerbsbeteiligungen. Die tiefsten Quoten werden im Tessin registriert, wo noch traditionellere Ansichten über das Familienleben herrschen, was vielleicht auf die Nähe zu Italien zurückzuführen ist.
Definition
Erwerbsbeteiligung: Anzahl Erwerbspersonen (erwerbstätig oder auf Stellensuche), dividiert durch die Gesamtbevölkerung.
- BSV Publikation

Entwicklung des Potenzials erhöhter Arbeitsmarktpartizipation von Frauen
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
