Die Bevölkerung der Stadt Zürich ist im letzten Jahr um über 4600 Personen gewachsen. Damit war die Zunahme stärker als in den Vorjahren. Ende 2011 zählte die Stadtbevölkerung 390 082 Personen.
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Die Auswertung der Wahlbeteiligung 2011 zeigt, dass Männer immer noch deutlich häufiger an die Urne gehen als Frauen. Bei den Frauen lag die Beteiligung mit 45,8 Prozent rund sechs Prozentpunkte tiefer als bei den Männern (51,6%). Noch grösser sind die Differenzen zwischen den Altersgruppen: Nur jede(r) Dritte der unter-30-Jährigen nimmt am Urnengang teil. Danach steigt die Beteiligung mit zunehmendem Alter an.
Die praktische Taschenstatistik von Statistik Stadt Zürich umfasst auf 33 Seiten die wichtigsten statistischen Informationen und meist gefragten «Must-Knows» über unsere Stadt. «Zürich in Zahlen» ist auch in einer englischsprachigen Version als «Essential Zurich» erhältlich. Die Broschüre steht allen Interessierten kostenlos zur Verfügung.
Der von Statistik Stadt Zürich berechnete Zürcher Index der Wohnbaupreise ist zwischen April 2010 und April 2011 um 1,7 Prozent gestiegen und hat auf der neuen, erstmals publizierten Basis April 2010 = 100 den Stand von 101,7 Punkten erreicht. Die Teuerung im Wohnbausektor war damit etwas höher als im Jahr zuvor. Damals hatte sie 1,2 Prozent betragen.
Die Zahl der leer stehenden Wohnungen hat sich im letzten Jahr geringfügig erhöht. Am 1. Juni 2011 standen im Kanton Zürich 4388 Wohnungen leer. Das sind 214 resp. 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Leerwohnungsziffer liegt somit bei 0,65 Prozent. Vor allem in der Stadt Zürich ist die Wohnungsknappheit nach wie vor akut; hier standen nur 125 Objekte leer, was einer unverändert tiefen Leerstandsquote von 0,06 Prozent entspricht.
Seit dem Inkrafttreten des Personenfreizügigkeitsabkommens 2002 kommen zunehmend hochqualifizierte ausländische Personen nach Zürich. Der Anteil der Ausländerinnen und Ausländern, die nicht im Familienverband leben, hat in den letzten 15 Jahren stark zugenommen. 1995 betrug er noch knapp ein Drittel, aktuell beinahe die Hälfte. Damit ist der Anteil gleich hoch wie bei der Schweizer Bevölkerung.
Zwischen 1992 und 2010 wuchs das Stadtzürcher Bruttoinlandprodukt von 33,5 auf 58,6 Milliarden Franken. Aktuell entspricht dies einem Anteil von rund 11 Prozent an der Gesamtschweizer Wertschöpfung. Für die ganze Agglomeration Zürich steigt der Anteil sogar auf beinahe 20 Prozent. Aufgrund der starken Ausrichtung auf den Dienstleistungssektor ist die Wertschöpfung pro Beschäftigten in der Stadt deutlich höher als in der Schweiz insgesamt.
Auch 2010 sind deutlich mehr Personen nach Zürich gezogen als aus der Stadt weggezogen sind. Der Wanderungsgewinn von knapp 1400 Personen ist aber nur einer der Gründe für das erneute Bevölkerungswachstum. Auch die hohe Zahl der Geburten, verbunden mit einem Rückgang bei den Sterbefällen, führte zu einer Zunahme um rund 1200 Personen.
Emma ist die Aufsteigerin des Jahres und setzt sich bei den Mädchen an die Spitze. Anna und Sophie werden auf die Plätze verwiesen. Bei den Knaben löst Julian den längjährigen Spitzenreiter David zuoberst auf dem Treppchen ab. Dieser teilt sich den zweiten Platz mit Jonas.
Letztes Jahr erhielten 4570 Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Zürich das Schweizer Bürgerrecht. Damit ist der Wert tiefer als im Vorjahr (2009: 4845), aber rund fünfmal höher als Anfang der 1990er-Jahre. Bislang am meisten Einbürgerun-gen waren 2006 zu verzeichnen; gut viereinhalb Prozent der damals in Zürich leben-den Ausländerinnen und Ausländer erhielten in diesem Jahr die Schweizer Staats-bürgerschaft.