Die Thurgauer Industriekonjunktur läuft nach wie vor harzig. Allerdings erwarten die Betriebe für die nächsten Monate einen etwas lebhafteren Bestellungseingang. Nach wie vor im Hoch ist hingegen die Baukonjunktur. Die Lage im Detailhandel bleibt angespannt.
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Die steuerbaren Einkommen sind im Kanton Thurgau im Jahr 2009 gestiegen. Vor allem in den oberen Einkommensschichten gab es mehr Steuerzahlerinnen und –zahler. Praktisch der gesamte Anstieg des steuerbaren Einkommens war Steuerpflichtigen in der zweiten Lebenshälfte zu verdanken.
An den Grossratswahlen 2012 glänzten die SVP und die FDP, in einigen Bezirken auch die CVP, mit den überparteilich attraktivsten Listen, mit denen sie viele Panaschierstimmen anzogen. Auf den eigenen Wahlzetteln am wenigsten Panaschierstimmen abgeben mussten die SVP und die EDU. Dies zeigt die Analyse der Panaschierdaten, welche die Dienststelle für Statistik soeben publiziert hat.
Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe nimmt im Thurgau weiter ab. Unter Druck sind hauptsächlich kleinere und mittelgrosse Betriebe. Die landwirtschaftliche Nutzfläche und insbesondere die Grünflächen werden laufend kleiner. Dies geht aus der soeben erschienenen Statistischen Mitteilung «Landwirtschaftliche Betriebsstrukturdaten 2011» hervor.
Die Wohnbevölkerung ist im Kanton Thurgau im Jahr 2011 erneut stark gewachsen. Mit 1,4 Prozent fiel die Zunahme sogar stärker aus als in den beiden Vorjahren. Trotz der Zuwanderung aus dem Ausland nimmt die demografische Alterung zu.
Die Thurgauer Industrie kämpft mit Absatz- und Ertragsrückgängen. Nach wie vor im Hoch ist hingegen die Baukonjunktur, auch wenn die Dynamik allmählich nachlässt.
Im Jahr 2010 wurde im Kanton Thurgau erneut äusserst rege gebaut. Mit einem Anstieg um beinahe acht Prozent nahmen die Bauausgaben deutlich stärker zu als in der Gesamtschweiz und auch kräftiger als ein Jahr zuvor. Das Wachstum ist ausschliesslich auf den Wohnbau zurückzuführen.
Die Thurgauer Industriekonjunktur kühlte sich im Herbst 2011 spürbar ab. Nach wie vor lebhaft war jedoch die Bautätigkeit. Die Zukunftserwartungen der Unternehmen fallen merklich vorsichtiger als bisher aus.
An den Nationalratswahlen 2011 legt die SVP die überparteilich attraktivste Liste vor und vermochte zudem ihre eigene Wählerschaft am besten vom Panaschieren «abzuhalten». Eindeutiger Panaschierkönig war Peter Spuhler. Dies geht aus den soeben veröffentlichten Statistischen Mitteilungen «Nationalratswahlen 2011» hervor, in der die Panaschierdaten unter die Lupe genommen werden.
Die Thurgauer Gemeinden stehen finanziell hervorragend da. Im Jahr 2010 hat sich das Nettovermögen nochmals markant erhöht. Bei der Investitionstätigkeit war allerdings Zurückhaltung spürbar. Dies geht aus den soeben erschienenen Statistischen Mitteilungen «Gemeindefinanzkennzahlen 2010, Finanzausgleich Politische Gemeinden 2011» hervor.
Die 90 gewinnstärksten Betriebe erwirtschafteten in der Steuerperiode 2008 im Kanton Thurgau beinahe drei Fünftel des steuerbaren Gewinns. Demgegenüber wies beinahe jeder zweite gar keinen steuerbaren Gewinn aus. Dies geht aus der soeben erschienenen Statistischen Mitteilung Nr. 5/2011 «Steuerstatistik 2008: Gewinn- und Kapitalsteuer Juristische Personen» hervor.
Im Jahr 2010 verzeichneten die Thurgauer Gemeinden erneut höhere Sozialhilfeausgaben. Der Anstieg fiel jedoch weniger kräftig aus als im Vorjahr. Die Sozialhilfequote blieb unverändert bei 1,6 Prozent. Dies geht aus den soeben erschienenen Statistischen Mitteilungen Nr. 4/2011 «Öffentliche Sozialhilfe der Gemeinden 2010» hervor.
Die Thurgauer Industriekonjunktur hat sich im Frühsommer 2011 deutlich abgekühlt. Vor allem der Bestellungseingang bildete sich merklich zurück. Für die kommenden Monate erwarten die Betriebe ein Treten an Ort. Nach wie vor auf vollen Touren läuft jedoch die Thurgauer Baukonjunktur.
Die Steuerkraft pro Einwohnerin oder Einwohner hat sich im Jahr 2010 im Kanton Thurgau um erfreuliche 4,4 Prozent erhöht. Für das laufende Jahr wurden erneut in vielen Politischen Gemeinden die Steuerfüsse gesenkt, allerdings nicht mehr ganz so verbreitet wie im Vorjahr. Unter Einbezug der Schul- und Kirchensteuer profitieren die Steuerpflichtigen in drei von vier Gemeinden von niedrigeren Steuerfüssen.
Mit dem Frühlingserwachen gewann auch die Thurgauer Industriekonjunktur an Schwung. Die Bauwirtschaft profitiert nach wie vor von einer regen Nachfrage. Die Unternehmen blicken recht zuversichtlich auf die nächsten Monate.
Die Thurgauer Wohnbevölkerung nahm im Jahr 2010 um 1,1 Prozent auf 247'073 Personen zu. Das Wachstum fiel etwas geringer aus als in den beiden Vorjahren und ist nach wie vor auf den Zuzug aus Deutschland zurückzuführen. Die Alterung der Bevölkerung schritt weiter voran.
Die Thurgauer Wirtschaft verlor Ende 2010 etwas an Dynamik. Trotzdem starteten die Unternehmen recht zuversichtlich ins erste Quartal 2011. Gemäss Thurgauer Wirtschaftsbarometer beurteilen die Industriebetriebe im Thurgau die Geschäftslage Anfang Januar trotz der Währungssituation etwas positiver als drei Monate zuvor.
Der Strukturwandel in der Thurgauer Landwirtschaft setzt sich kontinuierlich fort. Einer sinkenden Anzahl Betriebe steht eine zunehmende durchschnittliche Bewirtschaftungsfläche gegenüber. Auch werden immer mehr Tiere gehalten, wobei insbesondere die Geflügelhaltung weiter an Bedeutung gewinnt.
Die Finanzlage der Thurgauer Gemeinden hat sich im Jahr 2009 nochmals verbessert und präsentiert sich kerngesund. Das Nettovermögen hat sich im Durchschnitt erneut erhöht. Parallel liess die Investitionstätigkeit etwas nach. Dies geht aus den soeben erschienenen Statistischen Mitteilungen «Gemeindefinanzkennzahlen 2009, Finanzausgleich Politische Gemeinden 2010» hervor.
Im Jahr 2009 zeigte sich die Thurgauer Baubranche konjunkturresistent. Knapp 1,6 Milliarden Franken - 1,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor - wurden für Bauprojekte aufgewendet. Vor allem im Wohnbau wurde lebhaft investiert.
Die Erholung der Thurgauer Wirtschaft setzte sich im dritten Quartal 2010 fort, ist aber etwas ins Stocken geraten. Trotzdem überwiegt beim Ausblick bis zum Jahresende die Zuversicht.
Die Aufwärtsbewegung der Thurgauer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal 2010 verstärkt. Die Industriebetriebe beurteilen die zukünftige Entwicklung jedoch vorsichtiger als vor drei Monaten.
Die hundert gewinnstärksten Unternehmen erwirtschafteten 2007 im Kanton Thurgau drei Fünftel des steuerbaren Gewinns. Demgegenüber wies beinahe jedes zweite gar keinen steuerbaren Gewinn aus. Beim steuerbaren Kapital konzentrierten sich rund drei Viertel auf gerade mal 4 Prozent aller steuerpflichtigen juristischen Personen. Dies geht aus der soeben erschienenen Statistischen Mitteilung Nr. 5/2010 «Steuerstatistik 2007: Gewinn- und Kapitalsteuer Juristische Personen» hervor.
Im Jahr 2009 erhöhten sich die Sozialhilfeausgaben der Thurgauer Gemeinden um gut sieben Prozent. Dennoch konnte jede zweite Gemeinde tiefere Sozialhilfeausgaben als im Vorjahr verbuchen. Pro Einwohner gaben die Gemeinden durchschnittlich 92 Franken aus.
Trotz der Wirtschaftskrise erhöhten sich 2009 der Staatssteuerertrag und die Steuerkraft pro Einwohner im Kanton Thurgau. Dank der Senkung des Staatssteuerfusses profitieren 2010 alle Thurgauerinnen und Thurgauer von niedrigeren Gesamtsteuerfüssen. Jede zweite Gemeinde reduzierte zudem ihren Gemeindesteuerfuss. Dies geht aus den soeben erschienenen Statistischen Mitteilungen «Staatssteuerertrag 2009, Gesamtsteuerfüsse 2010» hervor.