Neuchâtel, Aarau, 26.01.2010 - Im Jahr 2008 wurden im Kanton Aargau 10'918 Personen mit Sozialhilfe unterstützt. Die Sozialhilfequote sinkt damit von 2,0 auf 1,9 Prozent. Diese Abnahme liegt im gesamtschweizerischen Trend. Die Struktur der unterstützten Personen änderte sich gegenüber dem Vorjahr kaum, Kinder und junge Erwachsene sind weiterhin übervertreten. Für letztere stellen fehlende Ausbildungsabschlüsse und Arbeitslosigkeit ein grosses Sozialhilferisiko dar.
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Neuchâtel, 23.02.2009 (BFS / Kanton Aargau) - Im Jahr 2007 wurden im Kanton Aargau 11'463 Personen mit Sozialhilfe unterstützt. Die Sozialhilfequote liegt im Vergleich zu 2006 unverändert bei 2%. Die Bezugsdauer nahm auch in diesem Jahr zu, wobei Haushalte mit Kindern länger Sozialhilfeunterstützung erhalten als solche ohne Kinder. Der Anteil der Kinder an den Sozialhilfe-empfänger/innen beträgt unverändert knapp einen Drittel. Dies geht aus den Auswertungen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.
Neuchâtel, Aarau, 12.11.2007 (BFS / Kanton Aargau) - Im Jahr 2006 wurden im Kanton Aargau 11'334 Personen mit Sozialhilfe unterstützt. Dies entspricht einer Sozialhilfequote von 2 Prozent. Kinder und junge Erwachsene, Alleinlebende, Alleinerziehende sowie Ausländerinnen und Ausländer sind unter den Sozialhilfebezügern nach wie vor übervertreten. Ausbildungsdefizite und die aus unterschiedlichen Gründen mangelnde Integration ins Erwerbsleben sind Hauptursachen für die Abhängigkeit von Sozialhilfeunterstützung. Die Fallzahlen blieben gegenüber 2005 trotz verbesserter Wirtschaftslage weitgehend stabil.
Im zweiten Halbjahr 2004 wurden in den Gemeinden des Kantons Aargau erstmals Daten für die Schweizerische Sozialhilfestatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) erhoben. Aus den Auswertungen geht hervor, dass rund 8500 Personen Sozialhilfeleistungen erhielten. Das entspricht einer Sozialhilfequote von 1,5 Prozent. Kinder und junge Erwachsene sowie allein stehende Personen sind besonders stark gefährdet, von Sozialhilfe abhängig zu werden. Ein überdurchschnittliches Sozialhilferisiko tragen zudem Ausländerinnen und Ausländer mit einer Quote von 3 Prozent.