Agglomerationen und MetropolräumeAnalyseregionen: Agglomerationen und Metropolräume
Definition der städtischen Gebiete und Agglomerationen
Die Agglomerationen werden im Bundesamt für Statistik (BFS) nach statistischen Kriterien definiert, damit ein räumlicher Vergleich zwischen institutionell unterschiedlich abgegrenzten städtischen Gebieten möglich wird.
Zu diesen Kriterien gehören die Einwohnerzahl und die Bevölkerungsentwicklung, der bauliche Zusammenhang, das Verhältnis der Erwerbstätigen zur Wohnbevölkerung, die Wirtschaftsstruktur und die Verflechtung mit der Kernzone durch Pendler. Das Kriterium des Wegpendleranteils in eine Kernzone ist eines der wichtigsten für die Zuordnung der Gemeinden zum Agglomerationsraum.
Die Agglomerationen und die isolierten Städte (Gemeinden, die keiner Agglomeration angehören, aber mindestens 10'000 Einwohner aufweisen) bilden den städtischen Raum, die übrigen Gebiete den ländlichen Raum.
Die Definition der Agglomerationen ist als dynamisches Raumkonzept gedacht und wird alle 10 Jahre gemäss den Ergebnissen der eidgenössischen Volkszählung überarbeitet (letzte Aktualisierung: 2000). Die Abgrenzung der Agglomerationen durch das Bundesamt für Statistik ist nicht rechtsverbindlich.
- Definition der Agglomerationen, 2000

Die Kriterien der Definition der städtischen Gebiete, Agglomerationen und Metropolitanräume gemäss BFS.
Grösse: 22 Kb | Typ: PDF
Gemäss der letzten eidgenössischen Volkszählung (2000):
• Knapp drei Viertel der Bevölkerung wohnen in städtischen Gebieten.
• Die 50 Agglomerationen und 5 isolierten Städte der Schweiz umfassen beinahe 1000 Gemeinden mit 5,4 Millionen Einwohnern, was 73% der schweizerischen Bevölkerung ausmacht. Dieser urbane Raum dehnt sich über rund 9000 km2 aus.
• Die kontinuierliche Ausdehnung der grossen Agglomerationen führte zur Bildung von 5 Metropolräumen – Zürich, Basel, Genf-Lausanne, Bern und Tessin.
• Zürich ist im Jahr 2000 mit 1,1 Millionen Einwohnern die weitaus grösste Agglomeration der Schweiz, gefolgt von (nur in ihrem Schweizer Teil betrachtet) Basel (480'000) und Genf (470'000).
abrufbar.
Die zukünftige Definition der Agglomerationen des BFS ab 2010
Das BFS hat das Projekt Agglosuisse lanciert, um die aktuelle Agglomerationsdefinition zu evaluieren und eine zukunftsorientierte neue Definition zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Benutzer entspricht. Sie muss gleichzeitig die sich ändernde Datenverfügbarkeit im Zusammenhang mit den Modernisierungsprojekten des BFS (in erster Linie die Umstellung der Volkszählung auf eine Registererhebung) berücksichtigen. Das Projekt Agglosuisse hat im Jahr 2006 begonnen und ist derzeit in der Realisierungsphase. Nach einer detaillierten Bedürfnisaufnahme wurden gemäss einem Eckpunkteraster zwei grundsätzlich machbare Varianten entwickelt. Eine davon wird derzeit verfeinert.
Mehr Informationen zum Projekt AGGLOSUISSE finden Sie hier.
Mehr Informationen über die Agglomerationen der Schweiz
- Agglomerationen und Gemeinden

Die Liste der Agglomerationen der Schweiz und der entpsrechenden Gemeinden auf Basis der letzten eidgenössischen Volkszählung (2000)
Grösse: 180 Kb | Typ: XLS
- ARE

Agglomerationspolitik (Bundesamt für Raumentwicklung)



