In der Regel werden die 106 MS-Regionen (MS = mobilité spatiale) als mikroregionale Zwischenebene für zahlreiche wissenschaftliche und regionalpolitische Zwecke verwendet. Sie wurden 1982 im Rahmen eines Forschungsprojektes über räumliche Mobilität (PNR5) aus bestehenden Berggebietsregionen und Raumplanungsgebieten gebildet. Sie zeichnen sich durch eine gewisse räumliche Homogenität aus und gehorchen dem Prinzip von Kleinarbeitsmarktgebieten mit funktionaler Orientierung auf Zentren. Einzelne MS-Regionen sind kantonsübergreifend. Die MS-Regionen gelten bis heute als wichtige mikroregionale Analysegliederung der Schweiz.
Die 16 Arbeitsmarktregionen sind Zusammenzüge der MS-Regionen. Sie erlauben die Darstellung von Phänomenen, deren grossregionale Differenzierung wichtig scheint. Allerdings werden aus Gründen der Erkennbarkeit der räumlichen Einheiten meist die Kantone an Stelle der Arbeitsmarktregionen verwendet. Die Arbeitsmarktregionen werden oft dann eingesetzt, wenn das dargestellte Merkmal und die Daten aus einer Stichprobenerhebung stammen und keine feinere Gliederung erlauben.
