SprachgebieteAnalyseregionen: Sprachgebiete
Neben den Grossregionen bilden die Sprachgebiete die wichtigste Gliederung auf grösserer Ebene, denn sie entsprechen der am stärksten fühlbaren Unterteilung des Landes. Sie sind die älteste nicht-institutionelle Gliederung der Schweizer Statistik.
Das BFS scheidet die Räume der Bevölkerung mit mehrheitlich deutscher, französischer, italienischer oder rätoromanischer Hauptsprache aus, wie sie sich durch die Resultate der Volkszählungen ergeben, und das seit 1860. Die Sprachgebiete sind als dynamische Raumgliederung konzipiert und werden alle 10 Jahren auf Grund der Volkszählungsresultate aktualisiert.
Die 4 Sprachgebiete gliedern die Schweiz in nicht vollständig zusammenhängende Gebiete: Während das französische Sprachgebiet einen eher zusammenhängenden Raum umschreibt, trifft dies für das italienische nicht zu, wenn nur der schweizerische Raum betrachtet wird (Puschlav und Bergell). Das rätoromanische Sprachgebiet ist heute viergeteilt. Das deutsche Sprachgebiet umfasst im Bernerjura verschiedene kleine Sprachinseln.
- Sprachregionen

Gemeinden mit wechselnder Zuordnung zu den Sprachgebieten, 1860-2000
Grösse: 31 Kb | Typ: XLS
(Pendlerabfrage)
