Die Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) liefert einerseits Informationen zu Bestand und Struktur der Gebäude und Wohnungen, andererseits werden statistische Resultate über die Wohnverhältnisse erstellt. Die Statistik wird schrittweise eingeführt, erste Resultate stehen Anfang 2011 zur Verfügung.
Die Gebäude- und Wohnungsstatistik behandelt folgende Hauptthemen:
- Gebäude nach Gebäudekategorie; Alter; Heizungsart und Energieträger; Anzahl Wohnungen; Anzahl Geschosse usw.;
- Wohnungen nach Gebäudemerkmalen; Anzahl Zimmer und Fläche; Mietpreis;
- Wohnverhältnisse (Nutzung der Wohnung durch Privathaushalte): Wohnraumversorgung wie Wohndichte (Bewohner pro Zimmer), Belegungsdichte (Bewohner pro Wohnung) und Fläche pro Bewohner; Wohneigentumsquote.
Nutzer der Statistik auf Bundesebene sind das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO), das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) sowie das Bundesamt für Energie (BFE). Das BWO erarbeitet mit den Daten Entscheidungsgrundlagen für Entwicklungsimpulse im Wohnungswesen, das ARE überprüft anhand der Daten die Auswirkungen der gesetzlichen Bestimmungen auf das Bauen ausserhalb der Bauzone, und das BFE benötigt die Daten, um Massnahmen für die Senkung des Energieverbrauches zu treffen und die Auswirkungen der Energiepolitik zu überprüfen. Weiter nutzen Universitäten, private Forschungsinstitute und Planungsbüros die Daten, um Entwicklungstendenzen des Wohnungsmarktes zu ermitteln. Die Resultate dienen den Gemeinden als Grundlage für die Ortsplanung.
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