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Statistik Schweiz
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Registerharmonisierung

In der heutigen Zeit nimmt das Bedürfnis an aktueller Information stetig zu. Diese Entwicklung hat das Bundesamt für Statistik (BFS) dazu bewogen, eine Modernisierung der Datenerhebung in die Wege zu leiten. Ziel ist es, Personendaten aus Verwaltungsregistern zu nutzen und somit den Aufwand für die Gemeinden und die befragten Personen zu reduzieren. Ausserdem sollen demografische Basisauswertungen häufiger zur Verfügung gestellt werden können.

Die demografischen Basisdaten (Geschlecht, Geburtsdatum etc.), die dafür notwendig sind, sind in den kantonalen und kommunalen Einwohnerregistern (EWR) für alle in der Schweiz wohnhaften Personen vorhanden. Sie wurden jedoch nach unterschiedlichen kantonalen Vorgaben geführt. Um die Register statistisch nutzbar zu machen, mussten die EWR harmonisiert, d.h. vereinheitlicht werden. Zu diesem Zweck wurde die Registerharmonisierung durchgeführt, ein Grossprojekt, für welches Bund, Kantone, Gemeinden, Software-Lieferanten, die Post und weitere Partner zusammenarbeiteten. Mit der Realisierung der ersten Registererhebung mit Stichtag 31.12.2010 ist die Registerharmonisierung in die Betriebsphase übergegangen.

Nebst dem statistischen Nutzen bringt die Registerharmonisierung administrative Erleichterungen für die betroffenen Register. Sie ermöglicht den gesetzlich geregelten elektronischen Datenaustausch zwischen verschiedenen amtlichen Registern. So werden beispielsweise die Geburtsmeldungen von Infostar an die Einwohnerkontrollen in Zukunft elektronisch erfolgen. Die Einwohnerkontrollen können diese Daten automatisch in ihr Register übernehmen, ohne sie manuell erfassen zu müssen. Das spart Zeit und gewährleistet eine bessere Datenqualität.

Die gesetzliche Grundlage der Registerharmonisierung liefert das am 1. Januar 2008 in Kraft gesetzte Registerharmonisierungsgesetz Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. (RHG).

Darstellung der Betriebsphase der Registerharmonisierung
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