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Statistik Schweiz

Charta der öffentlichen Statistik der SchweizEinleitung

Die Statistischen Ämter und Dienste der Schweiz haben im Mai 2002 eine Charta der öffentlichen Statistik beschlossen, welche 2007 überarbeitet wurde. In diesem neu geschaffenen berufsethischen Kodex halten sie fest, dass ihre Tätigkeit einen unerlässlichen Service Public darstellt, der den Bedürfnissen unserer demokratischen Gesellschaft und eines modernen Staates entspricht. Weiter bezeichnen sie Relevanz, Qualität und Glaubwürdigkeit der publizierten statistischen Informationen als Hauptziele der öffentlichen Statistik.

In der Präambel auf der Seite 1 nimmt die Charta Bezug auf die grundlegenden Prinzipien der amtlichen Statistik der UNO-Wirtschaftskommision für Europa (April 1992) und auf die Berufsethik des Internationalen Statistischen Instituts ISI (August 1985). Ferner berücksichtigt sie den Verhaltenskodex der europäischen Statistik (Februar 2005), der sich namentlich an das BFS und an weitere Statistikorgane richtet, die mit der Produktion und Diffusion europäischer Statistiken beauftragt sind.

Die Grundprinzipien der Charta werden auf den Seiten 2–4 aufgeführt.

Die Sektion Öffentliche Statistik der Schweizerischen Gesellschaft für Statistik (SSS-O) setzt auf Antrag des Bundesamtes für Statistik (BFS) und der Konferenz der Regionalen Statistischen Ämter (KORSTAT) einen Ethikrat der öffentlichen Statistik der Schweiz ein. Dieser hat die Aufgabe, zur Förderung der Grundprinzipien der Charta beizutragen und deren Umsetzung zu unterstützen. Das Reglement des Ethikrats wird von der Generalversammlung der SSS-O genehmigt oder geändert; es bedarf ausserdem der Genehmigung von BFS und KORSTAT.

 

    • Zur Detailansicht [Ethikrat. Reglement]
      Ethikrat. Reglement
      Öffentliche Statistik der Schweiz
      • BFS; Schweizerische Gesellschaft für Statistik
      • Neuchâtel 2007, 8 Seiten, Gratis
      • Bestellnummer: 943-0800
      • Erschienen am 12.02.2008

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Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
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