Erhebungen, Quellen AlterssicherungSteckbrief
| Kurzbeschreibung | Die Statistik zur Alterssicherung gibt einen umfassenden Überblick zur Situation der älteren Bevölkerung. Sie zielt darauf ab, eine bessere Informationsbasis über Rentner/innen und Frührentner/innen aufzubauen, insbesondere bezüglich ihrer finanziellen Situation und bezüglich ihrer Pensionierung oder Frühpensionierung. Im Mittelpunkt stehen dementsprechend Personen im Alter von 55 bis 70 Jahren. Um auch die zukünftige Situation in der Alterssicherung zu erfassen, werden alle Personen ab 18 Jahren über ihre Einkommens- und Vermögenssituation befragt, soweit dieses mit dem zukünftigen Altersrücktritt zu tun hat.Es handelt sich um personen- und haushaltsbezogene Analysen, die die ältere Bevölkerung betreffen, wobei der Schwerpunkt auf die Alterssicherung und dessen institutionelles Drei-Säulen-System gelegt wird. |
|---|---|
| Zuständige Institution | Bundesamt für Statistik |
| Zuständige Stelle | Sozialanalysen |
| Zuständige Person / Information | Dr. Olivia Huguenin, 032 713 69 25, olivia.huguenin@bfs.admin.ch |
| Durchgeführt durch | Bundesamt für Statistik (BFS) |
| Gesetzliche Grundlagen | Verordnung über die Durchführung von statistischen Erhebungen des Bundes vom 30. Juni 1993 (SR 431.012.1) |
| Art der Erhebung/Statistik | Synthesestatistik. Hauptdatenquellen für das Indikatorensystem sind die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE, mit Modul "Soziale Sicherheit") und die Schweizerische Gesundheitsbefragung (SGB). Eine zusätzliche Verknüpfung der SAKE mit Daten verschiedener Register ergibt die Datenbasis SESAM (Syntheseerhebung soziale Sicherheit und Arbeitsmarkt). Die Themenbereiche "Zugang zum System der Alterssicherung" und "Finanzielle Aspekte der Alterssicherung" stützen sich hauptsächlich auf Auswertungen der SAKE und auf dessen Zusatzmodul "Soziale Sicherheit". Bei diesem Modul handelt es sich um einen Frageblock, der spezifische Aspekte zur Vorsorgesituation und zur finanziellen Situation von Rentnern und Frührentnern umfasst. Das Modul wird seit seiner Einführung im Jahr 2002 grundsätzlich im dreijährigen Rhythmus durchgeführt. Die Befragung erfolgt mittels einer Stichprobe der ständigen Wohnbevölkerung ab 18 Jahren in Privathaushalten. Die Schweizerische Gesundheitsbefragung liefert den Hauptinput für den Themenbereich "Lebensqualität im Alter". Sie wird seit 1997 im fünfjährigen Turnus durchgeführt. Es werden Personen aus einer Stichprobe der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren in Privathaushalten befragt. Es werden insbesondere der Gesundheitszustand und gesundheitsrelevante Verhaltensweisen erhoben. Weitere Datenquellen für die Auswertungen sind die Haushalts- und Budgeterhebung (HABE), die Erwerbstätigenstatistik (ETS), die Statistik des jährlichen Bevölkerungsstandes (ESPOP), die Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung (BEVNAT), die Statistik der sozialmedizinischen Institutionen (SOMED), die Spitex-Statistik und die Pensionskassenstatistik. |
| Gesamtheit und Einheit | ständige Wohnbevölkerung ab 18 Jahren, nach Geschlecht und Kohorten |
| Regionalisierungsgrad | Schweiz |
| Referenzperiode | Kalenderjahr |
| Periodizität | unregelmässig, alle 3 bis 4 Jahre |
| Verfügbar seit | Eine erste Publikation zur Vorsorgesituation der Personen rund um das Rentenalter (Statistik Alterssicherung) erfolgte im Jahr 2007. Die zweite Publikation, basierend auf der Auswertung des Moduls "Soziale Sicherheit" von 2008, erfolgte im Frühjahr 2011. Eine nächste Auswertung ist auf Basis der für 2012 erneuten Erhebung des SAKE-Moduls "Soziale Sicherheit" geplant. |
| Letztes Update | 25.05.2011 |
Zuletzt aktualisiert am: 27.05.2011
