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Statistik Schweiz

Erhebungen, Quellen – PISA - Kompetenzmessung bei Jugendlichen (PISA)Steckbrief

Kurzbeschreibung PISA (Program for International Student Assessment) ist ein Projekt der OECD, das die Grundkompetenzen der 15-jährigen Jugendlichen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften testet. PISA untersucht nicht primär das Schulwissen der Jugendlichen, sondern konzentriert sich auf grundlegende Kompetenzen, die für die Bewältigung alltäglicher Herausforderungen im privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Leben notwendig sind. PISA liefert in vergleichender Perspektive wichtige Indikatoren für die Qualität des Outputs von Bildungssystemen.
Zuständige Institution Bundesamt für Statistik, Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren
Zuständige Stelle Bevölkerung
Zuständige Person / Information Christoph Freymond, 032 713 67 07, christoph.freymond@bfs.admin.ch

Informationen für Wissenschaft und Forschung zu Erhebungen des BFS: Schweizerisches Kompetenzzentrum für Sozialwissenschaften (FORS) Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.
Durchgeführt durch Bundesamt für Statistik (BFS) in Zusammenarbeit mit folgenden Partnern:
  • Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK)
  • Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung (KBL), Zürich
  • Forschungsstelle der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (fs-phs)
  • Consortium romand c/o Service de la recherche en éducation de Genève (SRED)
  • Ufficio studi e ricerche (USR), Bellinzona
Gesetzliche Grundlagen Verordnung über die Durchführung von statistischen Erhebungen des Bundes vom 30. Juni 1993 (SR 431.012.1)
Art der Erhebung/Statistik Stichprobenerhebung. Papier und Bleistift-Test sowie schriftlicher Fragebogen. Es werden zwei Stichproben erhoben:
  • 1. 15-jährige Schülerinnen und Schüler für den internationalen Vergleich
  • 2. 9.-Klässlerinnen und 9.-Klässler für Analysen auf nationalem Niveau
Anzahl getesteter Schüler:
  • für die Stichprobe 1: mindestens 4'500 Schüler aus mindestens 150 Schulen
  • für die Stichprobe 2: zwischen 900 und 1'500 Schülern pro Vergleichseinheit (Region oder Kanton) je nach Erhebung
  • Bei der Erhebung PISA 2000 wurden 12'500 Schüler von 284 Schulen getestet.
  • bei der Erhebung PISA 2003 rund 24'600 Schüler von 451 Schulen
  • bei der Erhebung PISA 2006 rund 24'700 Schüler von 510 Schulen
Zweistufig stratifizierte Stichprobe (nach Kanton und Schultyp). Zunächst werden Schulen gezogen. Die Wahrscheinlichkeit, in die Stichprobe aufgenommen zu werden, ist proportional zur Grösse der Schulen. Innerhalb der gezogenen Schulen Zufallsstichprobe von Schülern (ganze Klassen für die 2.Stichprobe 2003).
Gesamtheit und Einheit für den internationalen Vergleich (1. Stichprobe):
  • alle 15-jährigen Schülerinnen und Schüler, die in der Testsprache lesen und schreiben können

für die nationalen Analysen (2. Stichprobe):
  • alle Schülerinnen und Schüler, die eine neunte Klasse besuchen und in der Testsprache lesen und schreiben können
Erfasste Merkmale
  • Grundkompetenzen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften
  • 2003 zusätzlich: Grundkompetenzen in Problemlösung
  • soziodemografische Merkmale der Befragten
  • Bildungsstand und Beruf der Eltern
  • materielle Ressourcen und Bildungsressourcen im Elternhaus
  • Einschätzungen über Klima an der Schule
  • Angaben zur Wahrnehmung des Unterrichts
  • Motivation und Lernstrategien
  • Angaben zur Vertrautheit im Umgang mit dem Computer
Regionalisierungsgrad Sprachregionen, teilw. Kantone
Referenzperiode Mai
Zeitpunkt Durchführung April bis Mai (innerhalb von 6 Wochen)
Periodizität alle 3 Jahre
Verfügbar seit 2001. Die Daten sind Ende des auf die Erhebung folgenden Jahres verfügbar.
Qualität der statistischen Informationen Antwortquote von über 90%. Auf nationaler und vor allem internationaler Ebene existieren umfangreiche Massnahmen zur Qualitätssicherung.
Zuletzt aktualisiert am: 12.01.2010
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