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Statistik Schweiz

Erhebungen, Quellen – KrebsepidemiologieSteckbrief

Kurzbeschreibung Die Krebsepidemiologie liefert Informationen zum Stand und der Entwicklung der Krebssterblichkeit und der Krebs-Neuerkrankungen in der Schweiz. Die Statistik ist eine Synthese aus dem verfügbaren Zahlenmaterial bestehender Erhebungen. Verschiedene Indikatoren beschreiben die Bedeutung der einzelnen Krebskrankheiten.
Zuständige Institution Bundesamt für Statistik
in Zusammenarbeit mit NICER (National Institute of Cancer Epidemiology and Registration)
Zuständige Stelle Gesundheit
Zuständige Person / Information Natascha Wyss, 032 867 23 37, natascha.wyss@bfs.admin.ch
Informationen:
032 713 67 00
gesundheit@bfs.admin.ch
Durchgeführt durch Bundesamt für Statistik (BFS) in Zusammenarbeit mit dem Institut NICER und den kantonalen / interkantonalen Krebsregistern (KKR)
Gesetzliche Grundlagen Bundesstatistikgesetz (BStatG) vom 9. Oktober 1992 (SR 431.01)
Art der Erhebung/Statistik Synthesestatistik, gestützt auf:
  • 10 Krebsregister der Kantone BS/BL (seit 1981), FR (2006), GE (1970), GR/GL (1989/92), NE (1974), SG/AR/AI (1980), TI (1996), VD (1974), VS (1989), ZH (1980)
  • Todesursachenstatistik Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. (TU)
Gesamtheit und Einheit
  • Mortalitätsstatistik: an Krebs verstorbene Personen
  • Inzidenzstatistik: Neue bösartige Krebsfälle
  • Grundgesamtheit ist die ständige Wohnbevölkerung in der Jahresmitte (ESPOP).
Erfasste Merkmale Todesfälle (ICD-10 Code) / Neuerkrankungen (ICD-O-3) nach:
  • Alter
  • Geschlecht
  • Wohnkanton (zivilrechtlicher Wohnsitz)
Regionalisierungsgrad Sprachgebiete
Referenzperiode Kalenderjahr
Zeitpunkt Durchführung laufend
Periodizität jährlich
Verfügbar seit 1983 (beim Institut NICER), 1998 im BFS
Qualität der statistischen Informationen Aufgrund der Standardisierung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind die Daten international vergleichbar. Für die Inzidenz werden die Richtlinien vom IARC (International Agency of Research in Cancerology) eingehalten.
Änderungen der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) und der internationalen Klassifikation der Onkologie (ICD-O) der WHO erfolgen etwa alle 10-20 Jahre und verursachen Brüche in den Zeitreihen.
Die Todesursachen der im Ausland verstorbenen Einwohner sind oft nicht bekannt. Ein Bruchteil der neuen Krebsfälle ist von den Registern erst nach Jahresabschluss bekannt.
Revision 1995: Wechsel von ICD-8 auf ICD-10 und Anpassung der Codierungsregeln an den internationalen Standard
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
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