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Statistik Schweiz

Erhebungen, Quellen – Gebäude- und Wohnungsstatistik GWS (seit 2009)Steckbrief

Kurzbeschreibung Die Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) löst die alle 10 Jahre im Rahmen der Volkszählung (VZ) stattfindende Gebäude- und Wohnungserhebung ab. Basis der GWS ist das eidg. Gebäude- und Wohnungsregister (eidg. GWR) in Kombination mit Daten der harmonisierten Einwohnerregister (EWR) sowie der Strukturerhebung (SE). Sie liefert Informationen zur Struktur des gesamten Gebäude- und Wohnungsparks und über die Wohnverhältnisse (z.B. Wohn- und Belegungsdichte, Fläche pro Bewohner) der Bevölkerung.
Verschiedene statistische Auswertungen erfordern Verknüpfungen von Gebäude- und Wohnungsdaten mit Angaben zu den Personen. Diese Verknüpfungen werden im Rahmen der neuen registerbasierten VZ-Konzeption schrittweise eingeführt (GWSmini, midi, maxi).
  • GWSmini (2009): Analyse der Gebäude- und Wohnungsdaten aus dem eidg. Gebäude- und Wohnungsregister (GWR).
  • GWSmidi (2010, 2011): Neben den Gebäude- und Wohnungsdaten werden auch mit EGID (eidg. Gebäudeidentifikator) verknüpfte Personendaten der Einwohnerregister (EWR) sowie Daten aus der Strukturerhebung (SE) der Volkszählung analysiert.
  • GWSmaxi (2012): Die Verknüpfung mit EWID/EGID (eidg. Wohnungsidentifikator / eidg. Gebäudeidentifikator) erlaubt Analysen auf Wohnungsstufe. So werden neben den reinen Gebäude- und Wohnungsdaten auch verknüpfte Gebäude-, Wohnungs- und Personendaten analysiert.
Zuständige Institution Bundesamt für Statistik
Zuständige Stelle Gebäude und Wohnungen
Zuständige Person / Information Information GEWO, 032 713 62 44, info.gewo@bfs.admin.ch
Durchgeführt durch Bundesamt für Statistik (BFS) mit Unterstützung der Kantone und Gemeinden
Gesetzliche Grundlagen
  • Bundesgesetz vom 22. Juni 2007 über die Eidgenössische Volkszählung (SR 431.112
  • Verordnung vom 19. Dezember 2008 über die Eidgenössische Volkszählung (SR 431.112.1)
  • Verordnung vom 30. Juni 1993 über die Durchführung statistischer Erhebungen des Bundes (SR 431.012.1
  • Verordnung vom 31. Mai 2000 über das eidg. Gebäude- und Wohnungsregister (GWR-VO, SR 431.841).
Art der Erhebung/Statistik
  • Registererhebung (RE). Daten aus dem Gebäude- und Wohnungsregister werden mit den Personendaten der Einwohnerregister verknüpft.
  • Stichprobenerhebung. Wohnungsdaten werden in der Strukturerhebung (SE) der Volkszählung erhoben und mit Gebäude- und Wohnungsdaten des GWR verknüpft. Die SE ist eine jährliche Stichprobenerhebung bei 200'000 Personen.
Gesamtheit und Einheit Gebäude mit Wohnnutzung und Wohnungen, verknüpft mit Personendaten aus der Register- und der Strukturerhebung der Volkszählung.
Erfasste Merkmale
  • Aus der Registererhebung: Geokoordinaten, Gebäudekategorie, Bauperiode, Heizungsart, Energieträger für Heizung und Warmwasser, Anzahl Geschosse, Zimmerzahl, Wohnfläche
  • Aus der Strukturerhebung: Bewohnertyp, Mietpreis
Regionalisierungsgrad
  • Für die Daten aus der Registererhebung: Hektare
  • Für die Daten aus der Strukturerhebung: Kantone und grössere Gemeinden
Referenzperiode Stichtag. Jeweils der 31. Dezember.
Zeitpunkt Durchführung Dezember bis März
Periodizität jährlich ab 2009
Verfügbar seit Erstes Referenzjahr der Statistik sind VZ Daten von 1960.
Qualität der statistischen Informationen Die Gebäude- und Wohnungsmerkmale können zum Teil fehlende Angaben (Missings) aufweisen, welche die Analyse der statistischen Resultate erschweren. Das BFS bietet vervollständigte Daten an. Für die fehlenden Angaben werden Einsetzungen vorgenommen. Bei den angewandten statistischen Einsetzungsverfahren wird die statistische Verteilung der bestehenden Werte grundsätzlich beibehalten. Mit diesen Daten sind somit statistische Auswertungen - soweit es sich nicht um kleinräumige geographische Einheiten handelt - ohne weiteres möglich.
Letztes Update 08.09.2010
Zuletzt aktualisiert am: 10.09.2010
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