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Statistik Schweiz

Erhebungen, Quellen – Statistik der Todesursachen und Totgeburten (eCOD)Steckbrief

Kurzbeschreibung Die Todesursachenstatistik liefert einen Überblick über das Sterbegeschehen und dokumentiert die Ursachen der Sterblichkeit in der Schweiz. Sie lässt Veränderungen über Jahrzehnte erkennen und gibt Hinweise, durch welche präventiven oder medizinisch-kurativen Massnahmen die Lebenserwartung der Bevölkerung erhöht werden könnte.
Zuständige Institution Bundesamt für Statistik
Zuständige Stelle Gesundheit
Zuständige Person / Information Dr. med. Chantal Violand, 032 713 68 36, chantal.violand@bfs.admin.ch
Informationen:
032 713 67 00
gesundheit@bfs.admin.ch Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.
Durchgeführt durch Bundesamt für Statistik (BFS)
Gesetzliche Grundlagen
  • Bundesstatistikgesetz (BStatG) vom 9. Oktober 1992 (SR 431.01) und zugehörige Verordnung über die Durchführung von Statistischen Erhebungen des Bundes vom 30. Juni 1993 (SR 431.012.1)
  • Schweizerisches Zivilgesetzbuch vom 10. Dezember 1907 (SR 210)
Art der Erhebung/Statistik Die Todesursachenstatistik ist eine Vollerhebung und basiert auf den Angaben der Zivilstandsämter und der die Todesfälle meldenden Ärzte. Ergebnisse werden als absolute Zahlen und bezogen auf 100'000 Einwohner (ständige Wohnbevölkerung in der Jahresmitte; aus der Statistik des jährlichen Bevölkerungsstandes ESPOP) dargestellt.
Gesamtheit und Einheit verstorbene Personen aus der ständigen Wohnbevölkerung
Erfasste Merkmale Todesursachen (ICD-10 Code) nach:
  • Alter
  • Geschlecht
  • Zivilstand
  • Beruf
  • Wohngemeinde (zivilrechtlicher Wohnsitz)
  • Staatsangehörigkeit
Regionalisierungsgrad Gemeinden
Referenzperiode Kalenderjahr
Zeitpunkt Durchführung laufend
Periodizität jährlich
Verfügbar seit
  • erstes Referenzjahr der Statistik: 1876
  • in elektronischer Form verfügbar ab 1969
  • zurzeit Daten verfügbar 18 Monate nach Ablauf des Referenzjahrs
Qualität der statistischen Informationen
  • Die kontinuierliche Erhebung erlaubt langjährige Zeitreihen.
  • aufgrund der Standardisierung international gut vergleichbare Zahlen
  • praktisch vollständige Erhebung (3% fehlende Angaben der Todesursache)
Schwachstellen der Todesursachenstatistik:
  • Änderungen der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) der Weltgesundheitsorganisation erfolgen etwa alle 10-20 Jahre und verursachen Brüche in den Zeitreihen.
  • Die Todesursachen der im Ausland verstorbenen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz sind selten bekannt.
Revision 1995: Wechsel von ICD-8 auf ICD-10 und Anpassung der Codierungsregeln an den internationalen Standard
Letztes Update 20.05.2011
Zuletzt aktualisiert am: 12.01.2010
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