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Statistik Schweiz

Erhebungen, Quellen – Schweizerische BibliothekenstatistikSteckbrief

Kurzbeschreibung Die Statistik der Bibliotheken liefert den interessierten Kreisen (Bibliotheken und ihre Dachverbände, Kantone, Städte, Bundesamt für Kultur, Erziehungs- und Forschungswesen und allgemeine Öffentlichkeit) neue Informationen über die Struktur, die Funktionsweise und die Entwicklung der Bibliotheken sowie über ihre bildende und kulturelle Rolle in der Informationsgesellschaft.
Zuständige Institution Bundesamt für Statistik
Zuständige Stelle Politik, Kultur und Medien
Zuständige Person / Information Stéphanie Vanhooydonck, 032 713 69 60, poku@bfs.admin.ch
Durchgeführt durch Bundesamt für Statistik (BFS)
Gesetzliche Grundlagen Verordnung vom 30. Juni 1993 hinsichtlich der Ausführung der statistischen Erhebungen des Bundes (SR 431.012.1)
Art der Erhebung/Statistik Schriftliche Online-Erhebung auf der Webpage des Amtes, freiwillige Teilnahme, Vollerhebung aller Bibliotheken der Kategorien "Bibliotheken mit nationalem Auftrag", "Universitätsbibliotheken", "Bibliotheksnetze von Universitäten" und "Bibliotheksnetze von Fachhochschulen" (seit 2006). Gemeinden ab 10'000 Einwohnern (Städte) für die Kategorie "öffentliche Bibliotheken" (seit 2006). Die Kategorie "Spezialbibliotheken" ist wegen der Schwierigkeit, ihre Grundgesamtheit auszuschöpfen, 2006 aufgehoben worden. Seit 2009 sind die Gemeindebibliotheken und die Kombinierten (Gemeinde- und Schulbibliotheken) von 8 Kantonen (AG, AR, BE, LU, SG, SO, VS und ZH) ebenfalls in die Statistik integriert. 2012 werden die Kantone GR und TG und 2013 OW hinzukommen.
Status läuft
Gesamtheit und Einheit 600 Erhebungseinheiten. Eine Einheit ist entweder eine Bibliothek oder ein Verbund von Bibliotheken.
Erfasste Merkmale Die erhobenen Kennzahlen und Indikatoren liefern Informationen über die folgenden Bereiche:
  • Publikum
  • Personal
  • Zugänglichkeit
  • Finanzen
  • Angebot
  • Benutzung
Regionalisierungsgrad Schweiz
Referenzperiode 2010
Zeitpunkt Durchführung
  • Anfang März bis Mitte April: Erhebung
  • Ende Juli: Veröffentlichung der Resultate auf der Webseite des Amtes
Periodizität jährlich
Verfügbar seit 1963
Qualität der statistischen Informationen Gewisse Bibliotheken verfügen nicht über die gesamte verlangte Information oder liefern nur Schätzungen.
Revision Methodenwechsel im Jahr 2004 (Referenzjahr 2003). Seit diesem Jahr werden die Resultate elektronisch und nicht mehr auf Papier publiziert.

Hauptrevisionspunkte:
  • Einbezug von neuen Bibliothekskategorien (Universitätsnetze und zusätzliche öffentliche Bibliotheken im Jahr 2005, FH-Netze seit 2006 Gemeindebibliotheken und Kombinierte von 8 Kantonen seit 2009 sowie Netze der Pädagogischen Hochschulen ab 2013). Die Untersuchung aller Bibliotheken wird angestrebt.
  • Einbezug von neuen Variablen über die Finanzen, die Zugänglichkeit und die elektronischen Medien
  • Vereinheitlichung der verschiedenen Zählmethoden, bedingt durch gewisse Variablen des Fragebogens (z.B. Besucherzahl)
  • Überarbeitung der Definitionen gemäss den gültigen Normen in den neueren internationalen Statistiken (ISO 2789, Eurostat und Libecon)
Letztes Update 14.09.2011
Zuletzt aktualisiert am: 12.01.2010
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