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Statistik Schweiz

FAQ

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ARBEITSLOSE / ERWERBSLOSE: Gibt es Unterschiede zwischen den registrierten Arbeitslosen und den Erwerbslosen?

Ja. Erwerbslos (nach internationaler Definition) sind Personen, die ohne Arbeit und auf Stellensuche sind und innerhalb kurzer Zeit mit einer Arbeit beginnen könnten – unabhängig davon, ob sie bei einem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) als arbeitslos eingeschrieben sind. Registrierte Arbeitslose sind Personen, welche bei einem RAV gemeldet sind, keine Stelle haben und sofort vermittelbar sind.

Die Zahl der registrierten Arbeitslosen wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) veröffentlicht. Die Arbeitslosenstatistik des seco ist ein sehr gutes Instrument zur Konjunkturbeobachtung. Die vom BFS publizierte Zahl der Erwerbslosen ist hingegen vor allem für internationale Vergleiche zu bevorzugen.

BEHERBERGUNGSSTATISTIK / BILATERALE ABKOMMEN: Wie wirkt sich das bilaterale Abkommen auf die Tourismusstatistik aus?

Das bilaterale Statistikabkommen mit der Europäischen Union sieht zum einen die Erarbeitung einer umfassenderen Beherbergungsstatistik vor. Zum anderen soll die Erhebung zum Reiseverhalten quartalsweise Ergebnisse liefern. Das heisst, die Schweiz muss sowohl die fehlenden Teile der Parahotellerie (Ferienwohnungen und Gruppenunterkünfte) als auch des Reiseverhaltens erheben. Entsprechende Projekte sind derzeit in Gang.

BEHERBERGUNGSSTATISTIK / DATENSCHUTZ: Wie wird der Datenschutz gewährleistet?

Daten von Einzelbetrieben werden nicht veröffentlicht, nur Daten von Gruppierungen mit zumindest drei Betrieben. Auch die Finanzierungspartner, die Zugriff auf die einzelbetrieblichen Daten haben, sind verpflichtet, den Datenschutz zu gewährleisten.

BEHERBERGUNGSSTATISTIK / FINANZIERUNG: Wie wird die Hotelleriestatistik finanziert? Ist deren Zukunft gesichert?

Die 2005 neu eingeführte Beherbergungsstatistik wird von fast 50 externen Finanzierungspartnern mitfinanziert. Im Jahr 2008 wurde der Vertrag zwischen dem BFS und den Finanzierungspartnern für die Periode von 2009 bis 2012 verlängert.

BEHERBERGUNGSSTATISTIK / FRAGEBOGEN: Ist es für die Hoteliers obligatorisch, den Fragebogen auszufüllen?

Ja, diese monatliche Erhebung ist obligatorisch kraft der Verordnung vom 30. Juni 1993 über die Durchführung von statistischen Erhebungen des Bundes (Statistikerhebungsverordnung SR 431.012.1).

BEHERBERGUNGSSTATISTIK / Web I: Wer darf auf Web I zugreifen?

Web I (Web Intelligence) ist ein internetbasiertes Auswertungstool für die Beherbergungsstatistik. Die Finanzierungspartner der Beherbergungsstatistik HESTA, die einen Datenschutzvertrag unterzeichnet haben, sind auf Web I zugriffsberechtigt.

BESCHÄFTIGTE - NACH KANTONEN: Sind die Daten zu den Beschäftigten gemäss der Beschäftigungsstatistik (BESTA) auch nach Kantonen erhältlich?

Anhand der Beschäftigungsstatistik (BESTA) können Ergebnisse bis auf Grossregionen aufgeschlüsselt werden. Ergebnisse nach Kantonen oder Gemeinden erhalten Sie von der Eidgenössischen Betriebszählung (BZ). Auskunft: Telefon 032 713 62 66 oder E-Mail: bzinfo@bfs.admin.ch.

Zudem finanzieren die Kantone Genf, Neuenburg, St. Gallen und Waadt sowie die Stadt Zürich seit einigen Jahren Zusatzstichproben, anhand derer sie Quartalsergebnisse auf kantonaler bzw. kommunaler Ebene ermitteln können. Die Daten sind direkt bei den betreffenden statistischen Diensten erhältlich:

BESCHÄFTIGUNGSSTATISTIK-FRAGEBOGEN: An wen kann ich mich bei Fragen zum Ausfüllen des BESTA-Fragebogens wenden?

Informationen finden Sie unter:

BESCHÄFTIGUNGSSTATISTIK-FRAGEBOGEN: Wie fülle ich den BESTA-Fragebogen aus?

Der Fragebogen für die Beschäftigungsstatistik ist auf dem Internet verfügbar. Sie können den Fragebogen on line erfassen und übermitteln. Weitere Informationen finden Sie unter:

BEVÖLKERUNG, EINWOHNER: Wie viele Leute wohnen in meiner Stadt/in meinem Dorf?

Diese Informationen finden Sie im Statistikportal unter "Regional": Die „Regionalporträts“ enthalten Daten zu allen Gemeinden der Schweiz, es können auch zwei Gemeinden miteinander verglichen werden.

COPYRIGHT: Darf ich eine Grafik des Bundesamtes für Statistik vom Internet herunterladen und im Geschäftsbericht meiner Firma publizieren?

Ja. Allerdings dürfen Sie die Grafik nicht ohne unsere Zustimmung verändern. Insbesondere muss die Quellenangabe bei der Publikation durch Dritte übernommen werden. Wer Statistiken oder Grafiken für seine eigenen (Firmen-)Interessen verfälscht oder die Quellenangabe entfernt und die Angaben als seine eigenen Informationen ausgibt, macht sich strafbar.

DELIKTE, VERURTEILUNGEN: Ich möchte gerne wissen, ob die Strassenverkehrsdelikte in der Schweiz in den letzten Jahren zu- oder abgenommen haben.

Informationen finden Sie unter:

DROGEN, KONSUM: Ich hätte gerne Zahlen zum Konsum von Drogen nach Geschlecht und Alter.

Informationen finden Sie unter:

ERWERBSTÄTIGE - NACH KANTONEN: Sind die Erwerbstätigen gemäss der Erwerbstätigenstatistik (ETS) oder der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) auch nach Kantonen erhältlich?

Nein. Anhand der Erwerbstätigenstatistik (ETS) respektive der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) können Ergebnisse bis auf Grossregionen aufgeschlüsselt werden. Erwerbstätige nach Kantonen oder Gemeinden erhalten Sie von der Eidgenössischen Volkszählung (VZ). Auskunft: Telefon 032 713 67 11 oder E-Mail: info.dem@bfs.admin.ch.

ERWERBSTÄTIGE / BESCHÄFTIGTE: Was ist der Unterschied zwischen Erwerbstätigen und Beschäftigten?

Als erwerbstätig gelten Personen, die während mindestens 1 Stunde pro Woche einer bezahlten Arbeit nachgehen oder die unentgeltlich im eigenen Familienbetrieb arbeiten. Statistiken, die mit dem Begriff „Erwerbstätige“ operieren, sind personenorientiert, d.h. sie erfassen jede Person einmal. Statistiken, die mit dem Begriff „Beschäftigte“ arbeiten, sind hingegen stellenorientiert, d.h. sie zählen jede besetzte Stelle ab 6 Stunden pro Woche. Personen mit mehr als einer Stelle erscheinen in stellenorientierten Statistiken so oft, wie sie Stellen besetzen; in diesem Fall wird von Mehrfachbeschäftigung gesprochen.

FALSCHE ADRESSE: Wenn ich die Site des Bundesamtes für Statistik (BFS) über ein altes Bookmark (Lesezeichen) anwähle, komme ich auf eine Seite des Verteidigungs-Departements. Wieso?

Das BFS hat sein neues Statistikportal Anfang Oktober 2004 aufgeschaltet. Die Link-Adressen für die alte BFS-Seite sind ab diesem Termin nicht mehr gültig. Jeder Versuch, auf die alte Seite zu gelangen, führt deshalb automatisch zu einer Standard-Seite, die den Fehler anzeigt und den Benutzer auffordert, die neue Adresse der gesuchten Seite zu identifizieren sowie seine alten Links zu aktualisieren. Diese Standard-Fehler-Seite wird gemeinsam betrieben vom BFS und seinem technischen Partner, dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.

FERIENWOHNUNGEN: Wird es zukünftig wieder Zahlen zu den Ferienwohnungen geben?

Ein Projekt zum Aufbau dieses Teils der Beherbergungsstatistik ist in Gang. Insbesondere die Tourismuskreise sind an den Resultaten einer solchen Erhebung interessiert. Zudem ist die Erhebung zu den Ferienwohnungen im bilateralen Statistikabkommen mit der Europäischen Union geregelt.

LANDESINDEX DER KONSUMENTENPREISE (LIK), TEUERUNG: Wo auf Ihrer Webseite finde ich den Landesindex für Konsumentenpreise?

Informationen finden Sie unter:

LOHNSTRUKTURERHEBUNG-FRAGEBOGEN: In welcher Form sollen die Daten geliefert werden?

Informationen finden Sie unter:

LOHNSTRUKTURERHEBUNG-FRAGEBOGEN: Wie soll der Fragebogen ausgefüllt werden?

Informationen finden Sie unter:

PARAHOTELLERIE: Warum werden seit Anfang 2005 nur Teile der Parahotellerie erhoben?

Im Rahmen des Entlastungsprogramms 03 (EP03) wurde die Beherbergungsstatistik eingestellt. Ein Public-Private-Partnership ermöglichte die Wiedereinführung der Hotelleriestatistik und Teilen der Parahotelleriestatistik (Jugendherbergen und Campingplätze). Zurzeit ist ein Projekt in Gang, um die restlichen Teile der Parahotellerie in die Beherbergungsstatistik einzubinden.

PRODUKTIVITÄT: Wann und wie kommen die verschiedenen Ansätze zur Produktivitätsmessung zum Einsatz?

Die einzelnen Methoden der Produktivitätsmessung kommen für unterschiedliche Analysen zur Anwendung. Die Produktivität pro geleistete Arbeitsstunde eignet sich besonders gut zur Messung des Lebensstandards eines Landes. Sie ist eng mit dem Begriff des Einkommens verbunden. Man geht davon aus, dass eine erhebliche Steigerung der Arbeitsproduktivität im Laufe der Zeit mittels Umverteilungsprozessen zu einer Erhöhung des Volkseinkommens und des Lebensstandards eines Landes führt. Die Arbeitsproduktivität ist somit eng mit den Konzepten des BIP und des Bruttonationaleinkommens (BNE) pro Kopf verbunden.

Mit der Kapitalproduktivität lässt sich die Effizienz der Investitionen messen, d.h. ihr Beitrag zur Wertschöpfung. Nicht zu verwechseln sind Kapitalproduktivität und Kapitalrendite. Die Kapitalrendite steht für die Leistungsfähigkeit des Kapitalstocks, Einkommen zu generieren, die Kapitalproduktivität hingegen misst die Effizienz des Einsatzes des Kapitals im Produktionsprozess.

Die Multifaktorproduktivität erlaubt Rückschlüsse auf die Effizienz aller am Produktionsprozess beteiligten Faktoren. Sie misst den Einfluss verschiedener Zuteilungsmöglichkeiten von Produktionsfaktoren auf den Produktionsprozess.

PRODUKTIVITÄT: Was ist der Unterschied zwischen Arbeitsproduktivität, Kapitalproduktivität und Multifaktorproduktivität?

Die Arbeitsproduktivität entspricht der realen Wertschöpfung pro tatsächlich geleistete Arbeitsstunde. Auf Ebene einer Volkswirtschaft ist die Entwicklung der Arbeitsproduktivität definiert als Differenz zwischen der Entwicklungsrate des Bruttoinlandprodukts (BIP) und der Veränderung des Arbeitsinputs. Die Kapitalproduktivität misst die durch die Kapitalleistungen realisierte Wertschöpfung. Das Wachstum der Kapitalproduktivität entspricht der Differenz zwischen der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts und der Veränderung des Kapitalinputs. Sowohl mit der Arbeitsproduktivität als auch mit der Kapitalproduktivität werden nur bestimmte Elemente der Produktivität gemessen. Man spricht dabei von augenscheinlicher Produktivität. Die Produktivität hängt nämlich von sämtlichen Produktionsfaktoren und ihrer Kombination ab. Es ist deshalb schwierig, das tatsächlich für die Produktivität verantwortliche Element zu isolieren.

Mit der Multifaktorproduktivität lässt sich die Effizienz umfassender messen. Sie entspricht der Bruttowertschöpfung zu Vorjahrespreisen pro kombinierter Faktoreinheit (Kapital, Arbeit usw.). Bei dieser Messung werden gleichzeitig Arbeit und Kapital kombiniert, womit der Beitrag dieser beiden Produktionsfaktoren zum Wirtschaftswachstum Eingang findet. Die Entwicklungsrate der Multifaktorproduktivität entspricht die Differenz zwischen der Veränderung der Bruttowertschöpfung und der Veränderung des gesamten Faktorinputs.

PRODUKTIVITÄT: Was ist unter Produktivität zu verstehen?

Innerhalb eines Unternehmens erfordert eine Produktionstätigkeit den kombinierten Einsatz von Faktoren wie Maschinen, Gebäude, Energie oder Arbeitskraft. Diese Faktoren können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Für die Wachstumsanalysen unterscheidet man die beiden Hauptkategorien Arbeit und Kapital. Das Verhältnis zwischen der Bruttowertschöpfung und einem dieser Faktoren wird als Faktorproduktivität bezeichnet. Dank dieses Quotienten kann die Effizienz der Nutzung eines Produktionsfaktors gemessen werden (bei einer Kombination von Produktionsfaktoren spricht man von Multifaktorproduktivität).

PRODUKTIVITÄT: Weshalb ist es wichtig, die Produktivität zu messen?

Die Zunahme der Produktivität ist ein Faktor, der wesentlich zur Steigerung des Lebensstandards eines Landes beiträgt. Das Lohnwachstum steht zum Beispiel häufig in Zusammenhang mit Produktivitätsgewinnen. Auf diese Weise kann die Produktionskapazität von Waren und Dienstleistungen einer Volkswirtschaft im Laufe der Zeit ausgeweitet werden, ohne dass entsprechend umfangreichere Ressourcen – zum Beispiel Arbeit – notwendig sind. Möglich ist dies dank einer effizienteren Produktion.

PRODUKTIVITÄT: Wo findet man die Ergebnisse zur Arbeitsproduktivität, zur Kapitalproduktivität und zur Multifaktorproduktivität?

Diese Ergebnisse sind im Statistikportal des Bundesamtes für Statistik (Thema 4 – Volkswirtschaft) unter folgender Adresse verfügbar:

Ergebnisse der Produktivität Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.

SATELLITENKONTO TOURISMUS: Wann wird das nächste Satellitenkonto Tourismus erstellt?

Im November 2008 wird das nächste Satellitenkonto Tourismus zur Verfügung stehen. Es wird sich auf die Jahre 2001 und 2005 beziehen.

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Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
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