ARBEITSLOSE / ERWERBSLOSE:
Gibt es Unterschiede zwischen den registrierten Arbeitslosen und den Erwerbslosen?
Ja. Erwerbslos (nach internationaler Definition) sind Personen, die ohne Arbeit und auf Stellensuche sind und innerhalb kurzer Zeit mit einer Arbeit beginnen könnten – unabhängig davon, ob sie bei einem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) als arbeitslos eingeschrieben sind. Registrierte Arbeitslose sind Personen, welche bei einem RAV gemeldet sind, keine Stelle haben und sofort vermittelbar sind.
Die Zahl der registrierten Arbeitslosen wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) veröffentlicht. Die Arbeitslosenstatistik des seco ist ein sehr gutes Instrument zur Konjunkturbeobachtung. Die vom BFS publizierte Zahl der Erwerbslosen ist hingegen vor allem für internationale Vergleiche zu bevorzugen.
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BEHERBERGUNGSSTATISTIK / BILATERALE ABKOMMEN:
Wie wirkt sich das bilaterale Abkommen auf die Tourismusstatistik aus?
Das bilaterale Statistikabkommen mit der Europäischen Union sieht zum einen die Erarbeitung einer umfassenderen Beherbergungsstatistik vor. Zum anderen soll die Erhebung zum Reiseverhalten quartalsweise Ergebnisse liefern. Das heisst, die Schweiz muss sowohl die fehlenden Teile der Parahotellerie (Ferienwohnungen und Gruppenunterkünfte) als auch des Reiseverhaltens erheben. Entsprechende Projekte sind derzeit in Gang.
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BEHERBERGUNGSSTATISTIK / DATENSCHUTZ:
Wie wird der Datenschutz gewährleistet?
Daten von Einzelbetrieben werden nicht veröffentlicht, nur Daten von Gruppierungen mit zumindest drei Betrieben. Auch die Finanzierungspartner, die Zugriff auf die einzelbetrieblichen Daten haben, sind verpflichtet, den Datenschutz zu gewährleisten.
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BEHERBERGUNGSSTATISTIK / FINANZIERUNG:
Wie wird die Hotelleriestatistik finanziert? Ist deren Zukunft gesichert?
Die 2005 neu eingeführte Beherbergungsstatistik wird von fast 50 externen Finanzierungspartnern mitfinanziert. Im Jahr 2008 wurde der Vertrag zwischen dem BFS und den Finanzierungspartnern für die Periode von 2009 bis 2012 verlängert.
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BEHERBERGUNGSSTATISTIK / FRAGEBOGEN:
Ist es für die Hoteliers obligatorisch, den Fragebogen auszufüllen?
Ja, diese monatliche Erhebung ist obligatorisch kraft der Verordnung vom 30. Juni 1993 über die Durchführung von statistischen Erhebungen des Bundes (Statistikerhebungsverordnung SR 431.012.1).
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BEHERBERGUNGSSTATISTIK / Web I:
Wer darf auf Web I zugreifen?
Web I (Web Intelligence) ist ein internetbasiertes Auswertungstool für die Beherbergungsstatistik. Die Finanzierungspartner der Beherbergungsstatistik HESTA, die einen Datenschutzvertrag unterzeichnet haben, sind auf Web I zugriffsberechtigt.
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BESCHÄFTIGTE - NACH KANTONEN:
Sind die Daten zu den Beschäftigten gemäss der Beschäftigungsstatistik (BESTA) auch nach Kantonen erhältlich?
Anhand der Beschäftigungsstatistik (BESTA) können Ergebnisse bis auf Grossregionen aufgeschlüsselt werden. Ergebnisse nach Kantonen oder Gemeinden erhalten Sie von der Eidgenössischen Betriebszählung (BZ). Auskunft: Telefon 032 713 62 66 oder E-Mail: bzinfo@bfs.admin.ch.
Zudem finanzieren die Kantone Genf, Neuenburg, St. Gallen und Waadt sowie die Stadt Zürich seit einigen Jahren Zusatzstichproben, anhand derer sie Quartalsergebnisse auf kantonaler bzw. kommunaler Ebene ermitteln können. Die Daten sind direkt bei den betreffenden statistischen Diensten erhältlich:
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Liste der Statistikinstitutionen Schweiz
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BESCHÄFTIGUNGSSTATISTIK-FRAGEBOGEN:
An wen kann ich mich bei Fragen zum Ausfüllen des BESTA-Fragebogens wenden?
Informationen finden Sie unter:
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Mehr Informationen
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BESCHÄFTIGUNGSSTATISTIK-FRAGEBOGEN:
Wie fülle ich den BESTA-Fragebogen aus?
Der Fragebogen für die Beschäftigungsstatistik ist auf dem Internet verfügbar. Sie können den Fragebogen on line erfassen und übermitteln. Weitere Informationen finden Sie unter:
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Mehr Informationen
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BEVÖLKERUNG, EINWOHNER:
Wie viele Leute wohnen in meiner Stadt/in meinem Dorf?
Diese Informationen finden Sie im Statistikportal unter "Regional": Die „Regionalporträts“ enthalten Daten zu allen Gemeinden der Schweiz, es können auch zwei Gemeinden miteinander verglichen werden.
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COPYRIGHT: Darf ich eine Grafik des Bundesamtes für Statistik vom Internet herunterladen und im Geschäftsbericht meiner Firma publizieren?
Ja. Allerdings dürfen Sie die Grafik nicht ohne unsere Zustimmung verändern. Insbesondere muss die Quellenangabe bei der Publikation durch Dritte übernommen werden. Wer Statistiken oder Grafiken für seine eigenen (Firmen-)Interessen verfälscht oder die Quellenangabe entfernt und die Angaben als seine eigenen Informationen ausgibt, macht sich strafbar.
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DELIKTE, VERURTEILUNGEN:
Ich möchte gerne wissen, ob die Strassenverkehrsdelikte in der Schweiz in den letzten Jahren zu- oder abgenommen haben.
Informationen finden Sie unter:
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Mehr Informationen
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DROGEN, KONSUM:
Ich hätte gerne Zahlen zum Konsum von Drogen nach Geschlecht und Alter.
Informationen finden Sie unter:
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Mehr Informationen
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ERWERBSTÄTIGE - NACH KANTONEN:
Sind die Erwerbstätigen gemäss der Erwerbstätigenstatistik (ETS) oder der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) auch nach Kantonen erhältlich?
Nein. Anhand der Erwerbstätigenstatistik (ETS) respektive der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) können Ergebnisse bis auf Grossregionen aufgeschlüsselt werden. Erwerbstätige nach Kantonen oder Gemeinden erhalten Sie von der Eidgenössischen Volkszählung (VZ). Auskunft: Telefon 032 713 67 11 oder E-Mail: info.dem@bfs.admin.ch.
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ERWERBSTÄTIGE / BESCHÄFTIGTE:
Was ist der Unterschied zwischen Erwerbstätigen und Beschäftigten?
Als erwerbstätig gelten Personen, die während mindestens 1 Stunde pro Woche einer bezahlten Arbeit nachgehen oder die unentgeltlich im eigenen Familienbetrieb arbeiten. Statistiken, die mit dem Begriff „Erwerbstätige“ operieren, sind personenorientiert, d.h. sie erfassen jede Person einmal. Statistiken, die mit dem Begriff „Beschäftigte“ arbeiten, sind hingegen stellenorientiert, d.h. sie zählen jede besetzte Stelle ab 6 Stunden pro Woche. Personen mit mehr als einer Stelle erscheinen in stellenorientierten Statistiken so oft, wie sie Stellen besetzen; in diesem Fall wird von Mehrfachbeschäftigung gesprochen.
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FALSCHE ADRESSE:
Wenn ich die Site des Bundesamtes für Statistik (BFS) über ein altes Bookmark (Lesezeichen) anwähle, komme ich auf eine Seite des Verteidigungs-Departements. Wieso?
Das BFS hat sein neues Statistikportal Anfang Oktober 2004 aufgeschaltet. Die Link-Adressen für die alte BFS-Seite sind ab diesem Termin nicht mehr gültig. Jeder Versuch, auf die alte Seite zu gelangen, führt deshalb automatisch zu einer Standard-Seite, die den Fehler anzeigt und den Benutzer auffordert, die neue Adresse der gesuchten Seite zu identifizieren sowie seine alten Links zu aktualisieren. Diese Standard-Fehler-Seite wird gemeinsam betrieben vom BFS und seinem technischen Partner, dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.
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FERIENWOHNUNGEN:
Wird es zukünftig wieder Zahlen zu den Ferienwohnungen geben?
Ein Projekt zum Aufbau dieses Teils der Beherbergungsstatistik ist in Gang. Insbesondere die Tourismuskreise sind an den Resultaten einer solchen Erhebung interessiert. Zudem ist die Erhebung zu den Ferienwohnungen im bilateralen Statistikabkommen mit der Europäischen Union geregelt.
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Können anhand der PISA-Daten die durchschnittlichen Leistungen von Privatschulen mit den durchschnittlichen Leistungen der öffentlichen Schulen in der Schweiz verglichen werden?
Nur bedingt. Die 15-jährigen Schülerinnen und Schüler aus Privatschulen sind durch die Zufallsstichprobe proportional zu ihrer tatsächlichen Häufigkeit in der Grundgesamtheit aller 15-jährigen Schülerinnen und Schüler repräsentiert. Auf Ebene Schule heisst das, dass die Privatschulen gemessen an ihrem Total an 15-Jährigen repräsentativ vertreten sind und dieser Anteil ist ziemlich klein. Diese Stichprobe eignet sich nicht als Evaluation der Privatschulen im Vergleich zu den öffentlichen Schulen, nicht zuletzt auch, weil die Schülerzusammensetzung der Privatschulen vermutlich eine andere ist als in den öffentlichen Schulen. Man müsste daher verschiedene Faktoren wie sozioökonomische und kulturelle Herkunft, Schultyp sowie schulisches Anforderungsniveau kontrollieren können und man müsste zusätzlich wissen, wie lange die Schülerinnen und Schüler bereits in der betreffenden Privatschule sind und dies in den Analysen berücksichtigen. Dazu bräuchte man aber ein "oversample" der Privatschulen. Man sollte ferner berücksichtigen, dass es sich im Fall der Schweiz bei der 15-jährigen Stichprobe nicht nur um die obligatorische Schule handelt sondern auch um Jugendliche aus der nachobligatorischen Ausbildung. Die Interpretation dieses Vergleichs zwischen dem Output von öffentlichen Schulen vs. dem Output von Privatschulen ist daher relativ kompliziert.
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Können diese Lehrpersonen ihre Klassen auf die Tests vorbereiten?
Einige Testaufgaben von PISA 2000 und 2003 sind auf dem Internet verfügbar und wurden auch in Publikationen abgedruckt.
Es ist aber unmöglich, die Schülerinnen und Schüler auf die Testaufgaben von PISA vorzubereiten.
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Können sich die Lehrpersonen, welche die PISA-Tests durchführen, im Voraus über die gestellten Aufgaben informieren?
Die Lehrpersonen führen keine PISA-Tests durch. Es werden externe Test AdministratorInnen angestellt (TA), die eine spezielle Ausbildung erhalten. Jede Schule muss einen/eine SchulkoordinatorIn (SK) nominieren. Diese zwei Personen (TA und SK) organisieren die Testsession. Es wird gewünscht, dass die Schulkoordinatoren bei der Session anwesend sind, aber nur um disziplinarische Probleme zu vermeiden.
Das Testmaterial bleibt streng vertraulich, so dass es für die nächsten Erhebungen wieder benutzt werden kann . Die Lehrpersonen erhalten aber die Gelegenheit, die Testhefte kurz vor der Session einzusehen. Sie dürfen dieses Material jedoch weder mitnehmen noch fotokopieren.
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Können sich Lehrpersonen auch weigern, sich mit ihren Schülern/Klassen an den PISA-Tests zu beteiligen. Wenn ja, unter welchen Umständen? Und ist dies schon vorgekommen?
In der Schweiz kann die Beteiligung an PISA niemandem vorgeschrieben werden. Einzelne Lehrkräfte haben noch nie eine Teilnahme ihrer Schüler an PISA verweigert. Es ist aber schon vorgekommen, dass einzelne Schulen die Teilnahme am Test verweigert haben. Man trägt diesem Umstand bereits bei der Stichprobenziehung Rechnung, indem man für jede Schule zwei ähnliche Ersatzschulen zieht, die in diesem Falle zum Zug kommen. Auf internationaler Ebene gibt es strikte Standards, die festlegen, wie viele Ersatzschulen berücksichtigt werden dürfen. Die Schweiz hatte noch nie Mühe, diese Standards einzuhalten.
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Können sich Schülerinnen und Schüler weigern, an den PISA-Tests teilzunehmen? Ist dies schon vorgekommen?
Die Teilnahme an solchen Erhebungen ist in der Schweiz nicht obligatorisch. Glücklicherweise ist aber die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die sich weigern, am Test teilzunehmen, sehr gering.
Um die Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme zu motivieren, werden sie und ihre Eltern schriftlich über den Test informiert und es wird auf die Wichtigkeit ihrer Teilnahme hingewiesen.
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LANDESINDEX DER KONSUMENTENPREISE (LIK), TEUERUNG:
Wo auf Ihrer Webseite finde ich den Landesindex für Konsumentenpreise?
Informationen finden Sie unter:
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Mehr Informationen
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LOHNSTRUKTURERHEBUNG-FRAGEBOGEN: In welcher Form sollen die Daten geliefert werden?
Informationen finden Sie unter:
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Mehr Informationen
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LOHNSTRUKTURERHEBUNG-FRAGEBOGEN: Wie soll der Fragebogen ausgefüllt werden?
Informationen finden Sie unter:
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Mehr Informationen
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PARAHOTELLERIE:
Warum werden seit Anfang 2005 nur Teile der Parahotellerie erhoben?
Im Rahmen des Entlastungsprogramms 03 (EP03) wurde die Beherbergungsstatistik eingestellt. Ein Public-Private-Partnership ermöglichte die Wiedereinführung der Hotelleriestatistik und Teilen der Parahotelleriestatistik (Jugendherbergen und Campingplätze). Zurzeit ist ein Projekt in Gang, um die restlichen Teile der Parahotellerie in die Beherbergungsstatistik einzubinden.
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PRODUKTIVITÄT: Wann und wie kommen die verschiedenen Ansätze zur Produktivitätsmessung zum Einsatz?
Die einzelnen Methoden der Produktivitätsmessung kommen für unterschiedliche Analysen zur Anwendung. Die Produktivität pro geleistete Arbeitsstunde eignet sich besonders gut zur Messung des Lebensstandards eines Landes. Sie ist eng mit dem Begriff des Einkommens verbunden. Man geht davon aus, dass eine erhebliche Steigerung der Arbeitsproduktivität im Laufe der Zeit mittels Umverteilungsprozessen zu einer Erhöhung des Volkseinkommens und des Lebensstandards eines Landes führt. Die Arbeitsproduktivität ist somit eng mit den Konzepten des BIP und des Bruttonationaleinkommens (BNE) pro Kopf verbunden.
Mit der Kapitalproduktivität lässt sich die Effizienz der Investitionen messen, d.h. ihr Beitrag zur Wertschöpfung. Nicht zu verwechseln sind Kapitalproduktivität und Kapitalrendite. Die Kapitalrendite steht für die Leistungsfähigkeit des Kapitalstocks, Einkommen zu generieren, die Kapitalproduktivität hingegen misst die Effizienz des Einsatzes des Kapitals im Produktionsprozess.
Die Multifaktorproduktivität erlaubt Rückschlüsse auf die Effizienz aller am Produktionsprozess beteiligten Faktoren. Sie misst den Einfluss verschiedener Zuteilungsmöglichkeiten von Produktionsfaktoren auf den Produktionsprozess.
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PRODUKTIVITÄT: Was ist der Unterschied zwischen Arbeitsproduktivität, Kapitalproduktivität und Multifaktorproduktivität?
Die Arbeitsproduktivität entspricht der realen Wertschöpfung pro tatsächlich geleistete Arbeitsstunde. Auf Ebene einer Volkswirtschaft ist die Entwicklung der Arbeitsproduktivität definiert als Differenz zwischen der Entwicklungsrate des Bruttoinlandprodukts (BIP) und der Veränderung des Arbeitsinputs. Die Kapitalproduktivität misst die durch die Kapitalleistungen realisierte Wertschöpfung. Das Wachstum der Kapitalproduktivität entspricht der Differenz zwischen der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts und der Veränderung des Kapitalinputs. Sowohl mit der Arbeitsproduktivität als auch mit der Kapitalproduktivität werden nur bestimmte Elemente der Produktivität gemessen. Man spricht dabei von augenscheinlicher Produktivität. Die Produktivität hängt nämlich von sämtlichen Produktionsfaktoren und ihrer Kombination ab. Es ist deshalb schwierig, das tatsächlich für die Produktivität verantwortliche Element zu isolieren.
Mit der Multifaktorproduktivität lässt sich die Effizienz umfassender messen. Sie entspricht der Bruttowertschöpfung zu Vorjahrespreisen pro kombinierter Faktoreinheit (Kapital, Arbeit usw.). Bei dieser Messung werden gleichzeitig Arbeit und Kapital kombiniert, womit der Beitrag dieser beiden Produktionsfaktoren zum Wirtschaftswachstum Eingang findet. Die Entwicklungsrate der Multifaktorproduktivität entspricht die Differenz zwischen der Veränderung der Bruttowertschöpfung und der Veränderung des gesamten Faktorinputs.
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PRODUKTIVITÄT: Was ist unter Produktivität zu verstehen?
Innerhalb eines Unternehmens erfordert eine Produktionstätigkeit den kombinierten Einsatz von Faktoren wie Maschinen, Gebäude, Energie oder Arbeitskraft. Diese Faktoren können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Für die Wachstumsanalysen unterscheidet man die beiden Hauptkategorien Arbeit und Kapital. Das Verhältnis zwischen der Bruttowertschöpfung und einem dieser Faktoren wird als Faktorproduktivität bezeichnet. Dank dieses Quotienten kann die Effizienz der Nutzung eines Produktionsfaktors gemessen werden (bei einer Kombination von Produktionsfaktoren spricht man von Multifaktorproduktivität).
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PRODUKTIVITÄT: Weshalb ist es wichtig, die Produktivität zu messen?
Die Zunahme der Produktivität ist ein Faktor, der wesentlich zur Steigerung des Lebensstandards eines Landes beiträgt. Das Lohnwachstum steht zum Beispiel häufig in Zusammenhang mit Produktivitätsgewinnen. Auf diese Weise kann die Produktionskapazität von Waren und Dienstleistungen einer Volkswirtschaft im Laufe der Zeit ausgeweitet werden, ohne dass entsprechend umfangreichere Ressourcen – zum Beispiel Arbeit – notwendig sind. Möglich ist dies dank einer effizienteren Produktion.
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PRODUKTIVITÄT: Wo findet man die Ergebnisse zur Arbeitsproduktivität, zur Kapitalproduktivität und zur Multifaktorproduktivität?
Diese Ergebnisse sind im Statistikportal des Bundesamtes für Statistik (Thema 4 – Volkswirtschaft) unter folgender Adresse verfügbar:
Ergebnisse der Produktivität
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Sagen die PISA-Resultate etwas über die Fähigkeiten der Lehrkräfte an den Schulen aus?
Nein, dazu können keine Aussagen gemacht werden. Die durchschnittlichen Leistungen eines Landes können als Output des Bildungssystems interpretiert werden nicht aber als direktes Ergebnis des Unterrichts der einzelnen Lehrpersonen.
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SATELLITENKONTO TOURISMUS:
Wann wird das nächste Satellitenkonto Tourismus erstellt?
Im November 2008 wird das nächste Satellitenkonto Tourismus zur Verfügung stehen. Es wird sich auf die Jahre 2001 und 2005 beziehen.
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Seit wann gibt es PISA?
Die erste Erhebung wurde im Jahr 2000 durchgeführt.
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Warum gibt es nicht für alle Kantone kantonale Resultate?
In der Grundstichprobe von PISA sind pro Kanton zu wenig Schülerinnen und Schüler begriffen, um für die Kantone verlässliche Ergebnisse zu erhalten. Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat jedem Kanton die Möglichkeit geboten,, die Stichprobe in ihrem Kanton aufzustocken. Das bedeutet, dass die Anzahl getesteter Schülerinnen und Schüler in den Kantonen, die für den Mehraufwand finanziell aufkommen wollen, erhöht wird. Kantonale PISA Resultate gibt es nur für jene Kantone, die dieses Angebot wahrgenommen haben.
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Warum können keine Ursachen für die PISA-Ergebnisse ermittelt werden?
Hauptsächlich deshalb, weil es sich bei PISA um eine Querschnittstudie handelt, die nur den Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt misst. Erst mittels einer Längsschnittstudie, in der dieselben Testpersonen über die gesamte Schulzeit wiederholt getestet würden, könnten kausale Schlussfolgerungen aus den individuellen Leistungen gezogen werden. PISA erfasst aber eine Reihe von Kontextinformationen, die einen Einfluss auf die Leistungen haben könnten. Anhand statistischer Analysen können die Effekte auf die Leistungen mehrerer solcher Einflussfaktoren auch in Kombination miteinander berechnet werden. Damit erhält man dennoch Hinweise auf mögliche Gründe des Zustandekommens bestimmter Resultate bei PISA.
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Warum lösen nicht alle Schülerinnen und Schüler die gleichen Aufgaben? Sind die Resultate so überhaupt vergleichbar?
Ein PISA-Test dauert zwei Stunden. Um die Kompetenzen in den drei Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften sinnvoll messen zu können ist es nötig, mehr Fragen zu stellen als in zwei Stunden gelöst werden könnten. Das ganze Testmaterial aneinandergereiht würde eine Testdauer von mehr als sieben Stunden erfordern. Aus diesem Testmaterial werden mehr als 10 verschiedene Testhefte konstruiert wobei jede Aufgabe in mindestens zwei Testheften vorkommt. Die Resultate sind miteinander vergleichbar, weil aufgrund der Antworten zum zweistündigen Test die Kompetenzen über den ganzen Testbereich geschätzt werden. Dies geschieht mit einer modernen Methode der Psychometrie, der sog. Item Response Theorie (IRT).
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Warum nimmt die Schweiz an PISA teil?
Die Schweiz nimmt neben 62 anderen Ländern an dieser Erhebung teil, um die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der Schweiz zu ermitteln. Im Vergleich mit den anderen Teilnehmerstaaten lassen sich auch Rückschlüsse auf die Qualität des eigenen Schulsystems treffen . Die aus dieser Erhebung gewonnenen Informationen sind wertvoll, denn sie beeinflussen die Entscheidungen der zukünftigen Ausrichtung unseres Bildungssystems.
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Warum sollte man die kantonalen Resultate der Schweiz nicht mit jenen von anderen Ländern vergleichen?
Weil die Stichproben aus verschiedenen Grundgesamtheiten gezogen worden sind: Bei den Resultaten der Länder sind es 15-jährige Jugendliche, bei den kantonalen Ergebnissen Schülerinnen und Schüler aus 9.Klassen.
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Warum werden bei PISA Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften getestet? Wie steht es mit anderen Fächern?
Erstens ist es unbestritten, dass Kenntnisse in diesen drei Fächern wichtig sind. Gerade Grundfertigkeiten im Lesen und auch in der Mathematik sind Voraussetzung, um sich Kenntnisse in anderen Bereichen anzueignen. Zweitens können bei PISA nur Fächer berücksichtigt werden, die in allen Ländern einen ähnlichen Stellenwert haben und in denen ähnliche Inhalte vermittelt werden. Aus diesem Grund eignet sich bspw. das Fach Geschichte nicht für den PISA-Test.
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Warum werden nicht alle PISA-Aufgaben veröffentlicht?
Einzelne Aufgaben werden in neuen PISA Erhebungen wieder verwendet, um vergleichbare Skalen konstruieren zu können. Daher ist die Geheimhaltung äusserst wichtig. Die öffentlich zugänglichen Beispielaufgaben sind in allen Sprachen identisch und werden in zukünftigen Erhebungen nicht mehr geprüft werden.
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Wer entwickelt die Aufgaben? Sind sie überhaupt international vergleichbar?
In die PISA-Testhefte werden Aufgaben aufgenommen, die von Didaktikexpertinnen und -experten des jeweiligen Fachbereichs und von einer internationalen Expertengruppe sorgfältig erstellt wurden. Alle Aufgaben sind in einer mehrschrittigen Prozedur in der Praxis getestet worden bevor sie in das Testheft aufgenommen wurden. Bei einer Piloterhebung wird untersucht, ob die Aufgaben für Jugendliche aller Teilnehmerländer gleichermassen geeignet und damit vergleichbar sind. Nur solche Aufgaben werden für die Haupttestung verwendet. Bei PISA werden in allen Ländern die gleichen Fragen gestellt.
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Wer garantiert, dass die Bedingungen der Tests respektive der Vorbereitung in allen beteiligten Ländern gleich sind? Wie wird das überwacht?
Dieses OECD-Projekt wird von einer internationalen Steuerungsgruppe geleitet und von einem internationalen Konsortium organisiert und koordiniert. Ausserdem hat jedes Land eine nationale Programmleitung. Diese verschiedenen Gremien haben die erforderlichen Regeln festgelegt, damit alle Länder dieselben Verfahren anwenden. Dies bedeutet auch, dass jedes Land diese Regeln ganz strikt befolgen muss, sei es für die Stichproben, für die Übersetzungen, für die Codierung usw. Das internationale Konsortium kontrolliert diese Arbeiten und stellt auch Personen an, die in jedem Land Tests ohne Voranmeldung besuchen.
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Wie entstehen die PISA-Scores?
Die Berechnung der PISA-Scores erfolgt in zwei Schritten. Zunächst wird mit mathematischen Modellen der Item Response Theorie (IRT) simultan die Schwierigkeit der Testaufgaben und die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler geschätzt. Die Fähigkeit eines Schülers/einer Schülerin wird umso höher geschätzt, je mehr Aufgaben er/sie richtig beantwortet hat und eine Aufgabe ist umso schwieriger, je weniger Schülerinnen und Schüler sie richtig beantwortet haben.
Bei PISA kommt die einfachste Form der IRT, das sog. Rasch-Modell zur Anwendung. Die Schwierigkeit der Aufgaben und die Fähigkeit der Schüler werden auf derselben Skala abgetragen, deren Werte aber nicht sprechend sind. Deshalb wird diese Skala in einem zweiten Schritt so transformiert, dass der Mittelwert der OECD-Länder bei 500 Punkten zu liegen kommt und die Standardabweichung 100 Punkte beträgt. Das bedeutet, dass rund zwei Drittel der Jugendlichen Werte zwischen 400 und 600 Punkte erzielen und rund 95 Prozent der Schülerinnen und Schüler Werte zwischen 300 und 700 Punkten aufweisen.
Calcul des Scores-PISA.
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Wie garantiert man, dass innerhalb der Länder nicht nur die besten Schülerinnen und Schüler für PISA getestet werden?
Dazu gibt es zwei Strategien:
- Erstens werden die Stichprobenprozeduren genau vorgeschrieben und in jedem Land protokolliert. Die Schulziehung wird sogar von einem internationalen Institut für alle Länder vorgenommen während die Schülerziehung dann in jedem Land vorgenommen werden kann, jedoch nur mit einem speziell für PISA entwickelten Ziehungsprogramm.
- Zweitens gibt jedes Land die Zahlen der offiziellen Schülerstatisk zu den 15-Jährigen bekannt und nennt auch den Anteil an Schülerinnen und Schüler mit speziellen Lernbedürfnissen aufgrund von körperlichen oder geistigen Lernbehinderungen und von ungenügenden Kenntnissen in der Testsprache. Für PISA dürfen dann die Schülerinnen und Schüler mit solchen Lernbehinderungen oder mangelnden Sprachkenntnissen ausgeschlossen werden, alle anderen müssen an den Tests teilnehmen. Dieser Ausschluss ist sehr restriktiv zu handhaben und muss bestimmte Kriterien erfüllen. Der tatsächliche Anteil ausgeschlossener Schülerinnen und Schüler aus der Stichprobe von PISA kann dann mit dem Anteil in der Grundpopulation aus der offiziellen Statistik verglichen und überprüft werden. Im Falle von Abweichungen könnten die Daten von den internationalen PISA-Experten nachgewichtet und somit korrigiert werden. Falls aber die international festgelegten Teilnahmequoten nicht erreicht werden, wird ein Land von den internationalen Vergleichen ausgeschlossen.
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Wie können die Schulleistungen zwischen den Ländern verglichen werden, wenn jedes Land nach anderen Lehrplänen unterrichtet?
Es ist nicht das Ziel von PISA, schulspezifisches und damit lehrplanabhängiges Wissen zu testen. Vielmehr besteht das Hauptanliegen darin, die über die obligatorische Schulzeit angeeigneten Grundkompetenzen und Fähigkeiten wie zum Beispiel jene des Heraussuchens relevanter Informationen, des Kombinierens mehrerer Einzelinformationen, des Argumentierens, Schlussfolgerns und logischen Denkens sowie des Anwendens geeigneter Strategien beim Lösen gestellter Probleme zu messen. Diese Kompetenzen sind kulturübergreifend (Leseverständnis, mathematisches Verständnis, naturwissenschaftliche Grundbildung). Ausserdem werden die provisorischen Testaufgaben von allen Ländern evaluiert, damit garantiert ist, dass die gewählten Themen den 15-Jährigen in allen Teilnehmerländern vertraut sind und dass sie in kultureller Hinsicht unproblematisch sind.
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