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Statistik Schweiz
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Bodeneignungskarte der Schweiz

Von der Karte zu Geodaten

1980 publizierten die damaligen Bundesämter für Raumplanung, für Landwirtschaft und für Forstwesen eine Bodeneignungskarte der Schweiz im Massstab 1:200'000. Einige Jahre später wurde diese Karte am Geographischen Institut der Universität Bern zur Verwendung in verschiedenen Arbeiten digitalisiert. Nachdem das BFS 1992 Kenntnis von der Existenz der digitalen Bodeneignungskarte erhielt, wurden diese Geodaten mit dem Einverständnis der Herausgeber der Papierkarte ins Datenangebot von GEOSTAT übernommen. Vor Aufnahme des offiziellen Vertriebs wurden die ursprünglich vier separat erfassten Kartenquadranten 1994 zu einem konsistenten Datensatz kombiniert und dessen Qualität visuell geprüft und soweit möglich verbessert.
Im Jahr 2000 wurden die Daten einer weiteren Überprüfung insbesondere hinsichtlich ihrer Lagegenauigkeit unterzogen. Mit Hilfe der Pixelkarte 1:200'000 Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. wurden die Vektorgrenzen in einem aufwändigen Verfahren entzerrt und geometrisch korrigiert. Aus dem Datensatz Vector200 Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. des Bundesamtes für Landestopographie wurden zudem Seeuferlinien und Landesgrenzen übernommen, womit eine eindeutige Referenz für einen wichtigen Teil der Linien ohne direkten bodenkundlichen Inhalt gebildet wurde.
Verfügbares Gebiet Ganze Schweiz
Datenstruktur Vektoren; Polygone
Massstab 1:200'000 
Aktuellster Zeitstand 2000 
Anzahl Kartiereinheiten 144 
Abgabeformate Shapefile, E00

Kartierungseinheiten

In der Bodeneignungskarte ist jede Kartierungseinheit mit einem Code aus einem
Grossbuchstaben und einer Zahl versehen. Die Buchstaben stehen für 25 verschiedene physiographische Einheiten. Die Zahlen geben verschiedene Formelemente der Landschaften wieder, geordnet nach Muttergestein, Hanglage und Hangneigung. Jede Kartierungseinheit entspricht zudem einem oder mehreren Bodentypen. Die insgesamt 144 Kartierungseinheiten sind in der Karte nach dem Gesichtspunkt der Bodeneignung in 18 unterschiedlich eingefärbten Gruppen zusammengefasst. Für diese Klassierung wurden in erster Linie landwirtschaftliche Kriterien verwendet.

Physiogeographische Einheiten

ATafeljura
BBecken und Täler im Falten- und Tafeljura
CLängstäler im Faltenjura
DPlateaujura
EHöhenzüge im Kettenjura
FEbenen des tieferen Mittellandes
GLeicht gewelltes Moränenhügelland
HTieferes Molassehügelland mit teilweiser Moränenbedeckung
JSohlentäler des Mittellandes
KMittleres Molassehügelland mit teilweiser glazialer Überformung
LDrumlinlandschaften mit stärkerem Relief
MHöheres Molassehügelland mit starkem Erosionsrelief (Hörnli)
NHöheres Molassehügelland mit starkem Erosionsrelief (Napf)
OVorwiegend sandige Mollasse am Alpenrand
PVorwiegend Nagelfluh am Alpenrand
QWeite Alpentäler
REnge Alpentäler
SAlpine Flyschlandschaft und Bündnerschiefer, vorwiegend in den nördlichen Alpen
TAlpine Bündnerschieferlandschaft im Bereich des oberen Rhonetals und im Tessin
UAlpine Kalkberglandschaft
VAlpine kristalline Berglandschaft auf harten Gesteinen (Granit, Orthogneise)
WAlpine kristalline Berglandschaft auf relativ leicht verwitterbaren Gesteinen (Paragneise)
XAlpenrandmolasse mit teilweiser Moränenbedeckung, Tessin
YTallandschaften (Alpensüdseite)
ZEbenen (Magadino, Mendrisio)

Datenbeschreibung

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