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Statistik Schweiz

150 Jahre BFS - Geschichte der Schweizer StatistikSchlaglichter

150 Jahre Geschichte

Mit der Gründung des Schweizerischen Bundesstaates 1848 gewinnt die Statistik auf gesamtschweizerischer Ebene an Bedeutung. Die Statistik wird Aufgabe des Departementes des Innern unter Stefano Franscini, der 1850 eine erste Volkszählung im neugegründeten Bundesstaat durchführt.

1860 Gründung des Eidgenössischen Statistischen Büros, des heutigen Bundesamtes für Statistik. Im gleichen Jahr wird das Gesetz über die alle 10 Jahre durchzuführenden Volkszählungen erlassen.

1870 beschliesst das Parlament ein knappes, auf organisatorische Fragen beschränktes Gesetz über die «amtlichen statistischen Aufnahmen in der Schweiz» (23. Juli).

Unter dem Statistikgesetz von 1870 uneinheitlicher und unsystematischer Ausbau der Statistik. Aufbau von Statistikstellen in verschiedenen Ämtern.

1891 Erster Jahrgang des Statistischen Jahrbuchs der Schweiz, herausgegeben vom Bundesamt für Statistik, seither ununterbrochene Reihe bis heute.

1987 und 1996: Das BFS macht wichtige statistische Informationen online elektronisch zugänglich (Datenbank STATINF und Website).

1992 Das Bundesstatistikgesetz vom 9. Oktober 1992 löst das Gesetz von 1870 ab und legt eine moderne Grundlage für die Schweizer Statistik.

1998 Umzug des Bundesamtes für Statistik von Bern nach Neuchâtel.

1999 Die neue Bundesverfassung vom 18. April 1999 enthält erstmals einen Artikel zur Statistik (Art. 65).

2000 E-census: Als weltweite Pionierleistung bietet das BFS den Fragebogen der Volkszählung 2000 im Internet zum Ausfüllen an.
2007 Das bilaterale Kooperationsabkommen über die Statistik tritt in Kraft.

2010 150 Jahre Bundesamt für Statistik.

 

Zuletzt aktualisiert am: 14.01.2011
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