Statistik Schweiz
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Aktuell

 

Die Thurgauer Industriekonjunktur läuft nach wie vor harzig. Allerdings erwarten die Betriebe für die nächsten Monate einen etwas lebhafteren Bestellungseingang. Nach wie vor im Hoch ist hingegen die Baukonjunktur. Die Lage im Detailhandel bleibt angespannt.
Neuchâtel, 15.05.2012 (BFS) – Die Beteiligung am Arbeitsmarkt ist in der Schweiz sehr hoch. Allerdings sind Teilzeitpensen viel verbreiteter als in der Europäischen Union. Bei den erwerbstätigen Müttern stellt Teilzeitarbeit die Norm dar, bei den Vätern bleibt sie die Ausnahme. Seit zehn Jahren beträgt das mittlere Alter beim Austritt aus dem Erwerbsleben rund 65 Jahre und die Anzahl älterer Menschen je 100 Erwerbspersonen nimmt stetig zu. Dies sind einige Ergebnisse der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Neuchâtel, 14.05.2012 (BFS) – Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im April 2012 um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 98,7 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100). Den Preisrückgängen bei einer Mehrzahl der Produktgruppen, die in diesem Monat erhoben wurden, standen Preiserhöhungen vor allem im Bereich Energie (Erdöl, Erdgas, Treibstoff) gegenüber. Innert Jahresfrist sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2,3 Prozent.
Neuchâtel, 11.05.2012 (BFS) – Der Bundesrat hat das Bundesamt für Statistik (BFS) beauftragt, ergänzende Indikatoren zum Bruttoinlandprodukt (BIP) zu erarbeiten. Dies, weil das BIP allein die Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt nicht umfassend abbildet. Das BFS setzt diesen Auftrag in zwei Phasen um. In der ersten Phase – dessen Resultat das BFS heute vorstellt – wurden bestehende statistische Informationen in einen gesamtgesellschaftlichen bzw. –wirtschaftlichen Kontext gestellt. Diese erste grobe Zusammenstellung macht deutlich, dass die Schweiz hinsichtlich der sozialen, ökonomischen und ökologischen Leistungsfähigkeit insgesamt gut abschneidet. Das BFS wird anschliessend das Indikatorenset und die Resultate weitervertiefen und -konsolidieren.
Die Basler Hotelbetriebe verzeichneten im April 41 045 Gäste, was im Vorjahresvergleich einem Minus von 2,4% entspricht. Allerdings blieben die Gäste länger als im April 2011, was in erster Linie auf die World Men's Curling Championship und die Muba zurückzuführen sein dürfte. Dadurch stieg die für die Hotellerie relevantere Übernachtungszahl um 2,8% auf insgesamt 81 400 Übernachtungen.
Neuchâtel, 09.05.2012 (BFS) – Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im März 2012 insgesamt 3,1 Millionen Logiernächte, was gegenüber März 2011 einer Abnahme von 8,1 Prozent (-271'000 Logier-nächte) entspricht. Insgesamt 1,7 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Dies entspricht einem Rückgang von 12 Prozent (-236'000 Logiernächte). Die inländischen Gäste generierten 1,4 Millionen Logiernächte, was eine Abnahme von 2,5 Prozent bedeutet (-35'000 Logiernächte).
Neuchâtel/Bern, 08.05.2012 (BFS/ARE) – Durchschnittlich fast 37 Kilometer legte 2010 jede Einwohnerin und jeder Einwohner der Schweiz täglich im Inland zurück. Verglichen mit 2005 hat die Tagesdistanz somit um rund vier Prozent zugenommen, was in erster Linie auf eine Zunahme der gefahrenen Bahnkilometer zurückzuführen ist. Dies geht aus dem „Mikrozensus Mobilität und Verkehr“ hervor, den das Bundesamt für Statistik (BFS) und das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) durchgeführt haben. Dieser Mikrozensus ist Teil der neuen modularen Volkszählung, die den heute stark beschleunigten gesellschaftlichen Wandel viel besser analysiert, als bis anhin.
Die steuerbaren Einkommen sind im Kanton Thurgau im Jahr 2009 gestiegen. Vor allem in den oberen Einkommensschichten gab es mehr Steuerzahlerinnen und –zahler. Praktisch der gesamte Anstieg des steuerbaren Einkommens war Steuerpflichtigen in der zweiten Lebenshälfte zu verdanken.
Neuchâtel, 07.05.2012 (BFS) – Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im April 2012 einen Anstieg um 0,1 Prozent. Er erreichte den Stand von 99,8 Punkten (Dezember 2010=100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung -1,0 Prozent, verglichen mit Jahresraten von -1,0 Prozent im März 2012 und von +0,3 Prozent im April 2011.
Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende April 2012 123’158 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 3234 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 3,2% im März 2012 auf 3,1% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 290 Personen (-0,2%).
Neuchâtel, 04.05.2012 (BFS) – Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sind die realen Detailhandelsumsätze im März 2012 im Vorjahresvergleich um 4,2 Prozent gestiegen (nominal +1,1%). Saisonbereinigt nahmen die realen Detailhandels-umsätze im März 2012 gegenüber dem Vormonat um 2,2 Prozent zu (nominal +2,4%).
Neuchâtel, 04.05.2012 (BFS) – Gemäss den definitiven Jahresergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichneten die 55 Jugendherbergen in der Schweiz im Jahr 2011 insgesamt 905'000 Logiernächte und damit 3,6 Prozent weniger als im Jahr 2010. Die 420 erfassten Campingplätze generierten 3,1 Millionen Logiernächte, was einem Rückgang von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bei beiden Beherbergungstypen machte die inländische Nachfrage über die Hälfte der Logiernächte aus; bei den Jugendherbergen betrug sie 58 Prozent des Logiernächtetotals und bei den Campingplätzen 56 Prozent.
Die Bevölkerungszahl der Stadt Bern beläuft sich am 31.12.2011 auf 133'656 Einwohnerinnen und Einwohner, was einem Zuwachs um 1954 Personen (1,5%) entspricht. Bei diesem siebten Wachstum in Folge handelt es sich um das grösste seit dem Jahr 1961. Dies zeigen jüngste Auswertungen der Statistikdienste der Stadt Bern.
Neuchâtel, 30.04.2012 (BFS) – Die Lebensbedingungen in der Schweiz sind gut und liegen im internationalen Vergleich auf einem hohen Niveau. Es bestehen jedoch sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene weiterhin Ungleichheiten. Aufgrund des Verbrauchs von nicht erneuerbaren Ressourcen können die verfügbaren Vorräte nicht für die künftigen Generationen erhalten werden. Dies sind die wichtigsten Erkenntnisse des vom Bundesamt für Statistik (BFS), vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE), vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) sowie von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) veröffentlichten «Berichts über die Nachhaltige Entwicklung 2012».
Neuchâtel, 27.04.2012 (BFS) – Gemäss Berechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) stieg der Nominallohnindex im Jahr 2011 gegenüber 2010 um durchschnittlich 1,0 Prozent. Damit liegt er bei 101,0 Punkten (Basis 2010=100). Unter Einbezug der durchschnittlichen Jahresteuerung von 0,2 Prozent ergab sich bei den Reallöhnen eine leichte Erhöhung um 0,7 Prozent (100,7% gemessen an der Basis 2010=100).
An den Grossratswahlen 2012 glänzten die SVP und die FDP, in einigen Bezirken auch die CVP, mit den überparteilich attraktivsten Listen, mit denen sie viele Panaschierstimmen anzogen. Auf den eigenen Wahlzetteln am wenigsten Panaschierstimmen abgeben mussten die SVP und die EDU. Dies zeigt die Analyse der Panaschierdaten, welche die Dienststelle für Statistik soeben publiziert hat.
Neuchâtel, 26.04.2012 (BFS) – Ende 2011 belief sich die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz auf 7’952’600 Einwohnerinnen und Einwohner, was einem Anstieg von 82’400 Personen im Vergleich zu 2010 entspricht. Dieses Bevölkerungswachstum von 1,0 Prozent ist vergleichbar mit dem im Jahr 2010 registrierten Wachstum. Soweit die ersten provisorischen Ergebnisse der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP) aus dem neuen registerbasierten Volkszählungssystem des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die baselstädtischen Hotelbetriebe registrierten im März verglichen mit dem Vorjahr einen Rückgang der Übernachtungen um 6,6%. Dies dürfte in erster Linie auf die Fasnacht zurückzuführen sein, die nicht wie 2011 im März, sondern im Februar stattgefunden hatte.
Der Bericht zur Wahlbeteiligung an den Wahlen vom 23. Oktober 2011 bietet erstmalig statistische Auswertungen zu den Wählenden in der Stadt Bern anlässlich Eidgenössischer Wahlen. Dies, nachdem bereits seit 1980 die Wahlbeteiligung an den Gemeindewahlen der Stadt Bern statistisch ausgewertet wird. Erstellt werden die Berichte zu den Wahlbeteiligungen von den Statistikdiensten der Stadt Bern.
Neuchâtel, 16.04.2012 (BFS) – Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise stieg im März 2012 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 98,8 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100). Der Anstieg ist vor allem auf höhere Preise für Erdöl und Erdölprodukte zurückzuführen. Innert Jahresfrist sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2,0 Prozent.